~Lasst euch darauf ein.~
Vor 2 Jahren im Sommer:
Neben meinem Fenster war ein beliebter Teich von denen die Mücken zu mir hinein schwirrten und mich stachen. Dies störte meinen Schlaf. Eine Spinne hat sich entschieden mir zur Seite zu stehen und aß die Feinde. Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergang, doch ich vergaß sie. Da ich mein Zimmer kaum nutzte, war mein Bett und der Eingangsbereich meine Lieblingsorte. Irgendwann träumte ich von Spinnen. Ich wusste nicht warum. Ich schlage jede Symbolik nach, die mir markant vorkommt und vergleiche die Träume mit der Wirklichkeit, insofern es mir gegeben ist, dies zu erkennen oder auch erst Jahre später. Ich dachte nicht weiter drüber nach. Dann träumte ich ein paar Tage später von gefährlichen Riesen-Spinnen, die direkt vor mir standen, schwarz und fette Beine hatten sie. Angst hatte ich nicht im Traum, es war trotzdem sehr komisch. Ich hab es immer noch nicht kapiert. Als ich dann merkte, dass knapp über meiner Matratze ein Spinnenweben ist, habe ich es weggemacht. Wohlig habe ich mich in mein Bettchen gelegt und bin sofort eingeschlafen. Irgendwann, keine Ahnung wie viele Stunden oder Tage vergingen, kam in mir der Geistesblitz, worum es sich handelt, da ich was in meinem Zimmer machen wollte. Mein ganzes Zimmer bestand aus ganz vielen kleinen Spinnenweben. An der Decke, an der Wand, an jeder Oberfläche, und in der Luft. Sobald ich nur ein Schritt außerhalb meiner gewohnten Lieblingsorte ging, war ich voll mit Spinnenweben, die man so gar nicht sieht. Sie waren so fein und schimmerten lediglich in der Morgensonne. Ein kleiner Schock ging durch meinen Körper. Ich war verblüfft und erstaunt und entsetzt. Ich habe mich schnell fassen können und entschieden die Spinnen liebevoll nach draußen zu begleiten. Gefangen in einen Glas, und nach draußen geschmissen. Rein und raus gehen. Auch entschied ich mich mal genauer hin zu schauen, was so in den Ecken sich rum lungert. Davor habe ich nicht darauf geachtet und es somit einfach nicht gesehen. Es waren viele kleine schwarze Pünktchen zu sehen, die nebeneinander hockten. Ich erkannte: Tausende von Mini-Spinnen. Unzählig. Umwerfend. Schön. Weiter habe ich liebevoll sie nach draußen geschubst. Dann ist mir der Geduldsfaden gerissen. Eine Stunde habe ich elendig geschwitzt. Ich hab den Staubsauger geholt, alle eingesaugt und den Sauger nach draußen gestellt dass alle, die es überlebt haben, nach draußen krabbeln können. Die fette Spinne, die ihren Ehrenplatz in der Ecke hatte, war super ekelig zu entfernen und kam als aller Letztes. Sie war so groß wie meine Hand, hatte dicke Beine und Haare dran. Diese habe ich trotzalledem mit einem Glas gefangen. Während dieser Tortur sie zu fangen, habe ich mehrmals einen unbeschreiblichen Ekel verspürt und mehrmals Gänsehaut über den ganzen Körper und mich immer wieder geweigert es zu tun. Die Spinne mag es wohl gemerkt haben, denn sie war sehr ruhig und ließ sich fangen.
Gute Nacht und viel Glück
~charlissy