Vogelmiere ist so einer der ersten Frühblüher im Jahr, weshalb ich ihm diesen Beitrag widme.
Systematik
- Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
- Gattung: Sternmieren (Stellaria)
- Art: knapp 200 Arten, z.B.:
- Wassermiere/Wasserdarm (Stellaria aquatica/Myosoton aquaticum) (v.a. in Süden von Finnland aufzufinden; größer, Blätter herzförmig, Stängel im oberen Bereich rundum behaart, besitzt 5 statt 3 Griffel)
- Hainsternmiere/Sternmiere/Wald-Sternmiere (Stellaria nemorum)
- Große Sternmiere (Stellaria holostea)
- Bach-Sternmiere/Quell-Sternmiere/Moor-Sternmiere (Stellaria alsine) (im Teil Geschichte bezieht man sich auf den Artennamen)
Alle Mieren-Arten sind essbar.
wahrscheinlich Wassermiere:
Volkstümliche Namen
- Feldsternmiere
- Hühnerabbiss
- Hühnerbiss
- Hühnerdarm
- Hühnerscherbe
- Hühnermiere
- Hustdarm
- Kanarienvögelkraut
- Mausdarm
- Morgenstern
- Steerntje
- Sternenkraut
- Tausendsassa
- Vögelichrut
- Vogelkraut
- Vogel-Sternkraut (so bezeichnet von Schubert und Hochstetter)
Engl: chick weed, star weed
Namensherkunft
Der botanische Name "Stellaria" von stella = Stern; kommt von den Aussehen der Blüten, welche an einen "kleinen Stern" erinnern.
Der Artenname "media" bedeutet "die Mittlere, Ausgleichende".
Die deutsche Bezeichnung Vogelmiere stammt davon, dass die vielen Samen eine hervorragende Nahrungsquelle für (Sing)Vögel darstellt. Die Begründung des Namens stellten der Arzt und Naturforscher Gotthilf von Schubert (1780 bis 1860) und der Botaniker Christian Hochstetter (1787 bis 1860) fest.
Der Namenszusatz Miere wurde vom Sprachwissenschaftler Jacob Grimm (1785 bis 1863) aus dem Lateinischen "morsus gallinae" (Hühnerbiss) als Morgeline oder Meier übersetzt und später als miere eingedeutscht.
Während andere Quellen besagen, dass der deutsche Wortteil -miere aus dem Französischen kommt und auf den bevorzugten Standort an schattigen und feuchten Mauern hindeutet.
Die volkstümliche Bezeichnung Hühnerdarm auf die darmartig verschlungen niederliegenden Wuchs hinweist. Der Teil "Hühner" bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass Hühner gerne Vogelmiere fressen.
Wobei der Name "Hustdarm" seinen Namen daher verdankt, dass traditionell ein Teeaufguss zur Linderung von Husten verabreicht wurde.
Im Volkstümlichen bezeichnet man die Blume ebenso Morgenstern oder Steerntje, weil die Blüten der Stellaria media vorzugsweise morgens und vormittags geöffnet sind.
Mythologie/Geschichte
Der Volksglaube mancherorts besagt, dass das Federvieh (also Hühner) mehr Eier legen, wenn sie vorher fleißig Vogelmiere pickten.
Die Wildpflanze soll die Menschen seit der Steinzeit begleiten und gehört daher zu den mitteleuropäischen Archäophyten (Urpflanze).
Es wird geglaubt, dass die Pflanze den Menschen bereits seit der Antike bekannt sei. Im Mittelalter ist sie ebenfalls fester Bestandteil der Volksheilkunde. Sie war eine vielfach genutzte Heilpflanze, die gern als Brei, Sud oder in Fettsalben gegen alle möglichen Hauterkrankungen eingesetzt wurde, sowie gegen Lungenerkrankungen.
So war sie in der 9-Kräutersuppe (zum Gründonnerstag) der Kelten und Germanen gängig.
Die Pflanze war eine von wenigen, die den Menschen in Zeiten des Mangels durch den Winter brachte, da sie beinahe ganzjährig wächst.
Allerdings ist es umstritten, ob die alten Griechen und Römer die Vogelmiere kannten.
Einige Kräuterkundige des Mittelalters und der Renaissace haben wohl bei der beschriebenen Alsine von Dioskurides die Volgemiere wiedererkannt. Während allerdings Hieronymus Bock sich gewiss war, dass es sich bei der Vogelmiere um das Telephion des Dioskurides handelt.
Wobei einiges dafür spricht, dass es sich weder um die Alsine noch die Telephion geht.
Denn für die Alsine wird heute auch das Acker-Vergissmeinnicht zugeordnet. Denn Dioskurides selbst hält fest, dass die Alsine auch Myosotis bezeichnet wird, was der Gattungsname des Vergissmeinnicht ist.
Und Telephion kann auch der Wachsblume entsprechen.
Die von Mittelalter überlieferten Texte sollten mit Bedacht gelesen werden, denn sie beziehen sich auf die Ausführungen und Beschreibungen des Dioskurides. Während diese eben viel Raum für Spekulation offen lässt. Dioskurides schätzte die heilende Wirkung der Vogelmiere sehr: "Sie mag mit Nutzen zusammen mit Getreidemehl bei Entzündungen der Augen aufgetragen werden. Der Saft kann auch bei Ohrenschmerzen ins Ohr eingeführt werden." Sie findet also Anwendung bei äußerlichen Entzündungen, juckender Haut in Form von Saft, Umschlägen und Salben.
Hiernoymus Bock nutzte ebenso die Aufzeichnungen des Dioskurides, verknüpfte sie allerdings auch mit der damaligen Volksheilkunde und der eigenen Erfahrungen. Hieronymus Bock schrieb im 16. Jahrhundert über die Vogelmiere:
"Vogelmiere (Hühnerdarm) sein auch feuchter kalter Complexion, gleich dem Burgel, innerlich und eusserlich zu nutzen. Etliche sagen es seye die Vogelmiere kalt und feucht im dritten grad. Dioskurides sagt, es kühle nicht allein, sondern ziehe auch zusammen. Aber Galenus gestehet zwar gern, das es kühle und befeuchte, halt aber nicht dafür, das es ein zusammenzihente krafft in sich habe: welches auch war. Man braucht diß kraut mit aller substanz und hat davon in den officinis ein distillirtes Wasser, welches innerlich und Eusserlich genützet alle hitz und entzündung löschet. Das Wasser von Hünerserb gebrandt, ist in der Würckung dem Burgel gleich, weiter ist sein Experiment, so jemandts verzehrt und kranckheit halben verfallen, der soll stäts dieses gebrandten Wassers nutzen, undern Wein gemischt, oder für sich selbs. Gedacht Wasser soll eigentlich den jungen Kindern in grosser hitz und schwachheit eingeben werden, dann es leschet nicht allein den Innerlichen Brandt, sonder es verhindert und wehret auch den zufallenden Kranckheiten, Spasmi genandt, oder gegichten. Das Vogelmierekraut Safft und Wasser mögen, wie der Burgel und Maurpfeffer, zu allen hitzigen Wunden und Schäden erwählet werden, damit gewäschen, bestrichen oder auffgelegt. Auß dem Safft mag man seine kühle Sälblein machen zu der hitzigen Lebern und andern hitzigen Schäden, als Populeon, wie von Hauswurz, Maurpfeffer und Nachtschatten gelehrt ist."
Weiteres liest man aus dem 16. Jhd vom englischen Botaniker John Gerard im "The Herball or Generall Historie of Plantes". Darin steht geschrieben über die Verwendung des Krautes in Essig und Salz gekocht, gegen Krätze, sowie Husten, Augenentzündung und Verstopfung.
Im 17. Jhd wird sie nochmals von Matthiolus behandelt, welcher sich auch auf Dioskurides bezieht. Er empfahl sie bei schwindsüchtigen Fiebern. In seinem Kräuterbuch schrieb er, dass die Blätter der Pflanze bei offenen und schmerzhaften Wunden als Auflage bzw Umschlag angewendet werden. Die Vogelmierenblätter wurden zuerst als ein Aufguss zubereitet und danach als Auflage/Umschlag.
In den darauffolgenden Jahrhunderten gab es vereinzelte Empfehlungen für die Anwendung der Heilpflanze bei Krämpfen, Augenentzündung, Hämorrhoiden, Wassersucht, Lungenschwindsucht, Elephantiasis und Konvulsionen der Kinder. In der Oberpfalz glaubte man, dass sogar schon den Kindern hilft die Vogelmiere in ihre Wiege zu legen bei Konvulsion.
Hildegard von Bingen hat die Vogelmiere wegen ihrer kühlenden, reinigen Wirkung besonders bei Hautleiden und Hitzezustände geschätzt. Die Pflanze soll in der Lage sein, die Hitze aus dem Körper zu ziehen.
Der Kräutergelehrte und Pfarrer Sebastian Kneipp empfahl im 19. Jhd das Wildkraut bei Hämorrhoiden, Ausschlägen oder bei Bluthusten. Auch bei Lungenleiden, Verschleimung der Nieren und der Blase. Die beruhingenden und schleimlösenden Wirkungen wurden hierbei angemerkt auch als Mittel bei Entzündungen der Atemwege. Dabei verwendete er es zumeist als Auszüge und auch zusammen mit Ackerschachtelhalm und Spitzwegerich.
Auch in der Volksmedizin Nordamerikas, bei den Ureinwohnern, schätzte man die Vogelmiere wegen ihrer medizinischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften.
Für Schutz und Frieden, zur Abwehr von negativen Einflüssen und Geistern, legte man die Vogelmiere nahe an Haus und Stall.
Planetenzuordnung
- Mond (Feuchtigkeit, Zartheit, emotionale Regulation)
- Venus (Schönheit, Harmonie, nährende Qualitäten)
Element
- Wasser (Kühlung, Ausgleich, Fließen)
- Erde (Nährkraft, bodenverbunden, beständig)
Signaturenlehre
- Sanftheit
- Ausgleich
- das Fließen innerer Lebenskraft
Symbol
- des Neubeginns
- Sanftmut
- Ausdauer
- Heilung ohne Gewalt
- Zärtlichkeit
- Wiedergerburt
- Anpassungsfähigkeit
Räucherungen
- zum Loslassen
- Herzöffnen
Inhaltsstoffe
- Ätherische Öle
- Aucubin (Rheuma, Atemwegsinfekten oder Blasenerkrankungen; immunfördernd und Alterungsprozess entgegenwirkend)
- Cumarine
- Eisen
- Folate (v.a. in der Schwangerschaft hilfreicher Inhaltsstoff)
- Flavonoide wie Rutin (antioxidativ, zellschützend)
- Gamma-Linolsäure
- Gerbstoffe (Zusammenziehend, antibakteriell)
- Kalium (Regulierung des Blutdrucks)
- Kalzium
- Kupfer
- Kieselsäure (Silizium) (Haut, Haare, Nägel)
- Magnesium
- Oxalsäure
- pflanzlichen Eiweisgehalt (ca. 80%) (unter einheimischen Pflanzen der höchste pflanzl. Eiweißgehalt)
- Phosphor
- Peptid smAMP3 (antimykotisch, antifungal)
- Schleim (beruhigend, Behandlung von Husten und Reizungen des Verdauungstrakts)
- Saponine (schleimlösend, verdauungsfördernd, stoffwechselanregend, harntreibend)
- sekundäre Pflanzenstoffe
- Salicylsäureverbindungen (Schmerzlindernd, fiebersenkend)
- Vitamin A (Carotinoide) (Erhaltung der Sehkraft, Wachstum der Hautzellen, Fortpflanzungsfunktion)
- Vitamin B1
- Vitamin B2
- Vitamin B3
- Vitamin C (50 g Vogelmiere decken den ganzen Vitamin C Tagesbedarf eines Menschen)
- Vitamin D (Knochengesundheit, Modulation des Immunsystems und der Entzündungsreaktion)
- Vitamin E (Zellschutz, hormonregulierend)
Wirkungen
- adstringierend
- antiviral
- antioxidativ
- auswurffördernd
- antibakteriell (teilweise)
- antimykotisch (teilweise)
- abführend (leicht)
- beruhigend
- belebend
- blutreinigend
- blutstillend
- blutdrucksenkend
- entzündungshemmend
- entgiftend
- gichtlindernd
- hautpflegend
- hautreinigend
- hustenstillend
- harntreibend
- herzstärkend
- juckreizlindernd
- kühlend
- LDL-Cholesterinspiegel senkend
- menstruationsfördernd
- milchbildungsfördernd
- stoffwechselanregend
- schleimlösend
- schmerzstillend
- verdauungsfördernd
- wundheilend
Anwendungsgebiete
- Appetitlosigkeit
- Arthritis
- Abszessen
- AnämieMyosoton aquaticum)
- akute Gelenkentzündungen (unterstützend)
- Ausschläge (äußerlich angewendet)
- Bronchialerkrankungen (innerlich angewendet)
- Bronchitis
- Blutdruckprobleme
- Bluthusten
- Blutbrechen
- Blähungen
- Blasenprobleme
- Blasenverschleimung
- Begünstigung der Resorption anderer Wirkstoffe
- Ekzeme
- Entschlackung
- Frühjahrsmüdigkeit
- Gelbsucht
- Grippale Infekte
- Geschwüre
- Grauer Star
- Gicht (Homöopathie) z.B. in den Fußgelenken
- Gerstenkörner
- Hemmung von übermäßigen Milchfluss bei Müttern (Brei auf Brust geben)
- Hämorrhoiden
- Halsentzündungen
- Husten
- Hautreizungen (äußerlich angewendet)
- Hornhauttrübung
- Juckreiz
- Katarrh
- Krämpfe
- Leberbeschwerden
- Lymphdrüsenerkrankungen
- Lungenleiden
- Magen- und Darmbeschwerden
- Nasenbluten (Vogelmiere in die Nase ziehen)
- Narben
- Nierenschwäche
- Nierenverschleimung
- Nesselfieber
- Ohrenschmerzen (ins Ohr träufeln)
- Pickel
- Psoriasis (Homöopathie)
- Rückenschmerzen
- Rötung
- Rippenfellentzündung
- Reizdarm
- Rheuma der Gelenke (Homöopathie)
- Schimmelpilze (u.a. Alternaria tenuissima)
- Schleimbeutelentzündung
- Schwellung
- Salmonellose (unterstützend)
- Sonnenbrand
- Schürfwunden (äußerlich angewendet)
- Schuppenflechte
- Stabilisierung des Nervensystems
- Tuberkulose
- übermüdete und entzündete Augen
- Verbrennungen (äußerlich angewendet)
- Verletzungen der Haut (äußerlich angewendet)
- Verstopfung
- Wassersucht
- Wunden
in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin):
Anwendung der Wurzel (Stellariae Radix, auch bekannt als yín chái hú) bei Auszehrung und mangelhaften Ernährungszustand in der Kindheit.
Anwendungsbeispiele
roh
- Augenauflage
- Badewasser
- Blütenessenz
- Creme
- Gründüngung
- Globulis
- Kräuterbutter
- Mulchersatz
- Öl
- Pesto
- Räucherung
- Spinat (dünsten)
- Salat
- Suppen
- Smoothies
- Tee (Zugabe von Zinnkraut und Spitzwegerich soll Wirkung verstärken)
- Tinktur
- Umschlag
- Waschungen
verwendete Pflanzenteile
- alle
Merkmale
- Wuchseigenschaften: bildet flächigen Teppich, Bodendecker, ganzjährig bei milden Winter, ausdauernd, winterhart, dennoch einjährig, Dunkelkeimer
- Wuchshöhe: 10 - 40 cm
- Boden: stickstoffreich, normal feucht/frisch, lehmig, humusreich, nährstoffreich, pH-Wert zwischen 6,5 und 4
- Wurzel: stark, neue Wurzeln bilden sich an Stängelknoten am Boden
- Stängel: variiert von grün bis rötlich, kriechend, meist niederligend, manchmal aufrecht, reich verzweigt, dünn, rund, weich, eine Haarlinie am Stängel (feine, weiche Haare an einer Seite des Stängels in einer Linie; dient um mehr Wasser aufzunehmen), im inneren einen weißen gummiartigen Faden; beim Brechen machen die Stängel ein "Knacks"-Geräusch
- Blätter: paarweise gegenständig, klein, eiförmig, weich, bis 3 cm groß
- Blattrand: ganzrandig
- Blüten: klein, wenige mm groß, weiß, oval, spitz, paarweise gegenüber am Stängel zu finden, 5 tiefgespaltene, was aussehen mag wie 10, sternenförmig, 5 Kronblätter sowie 5 Kelchblätter
- Blütenstand: Dichasium
- Samen: fuchsrot bis braun, flache und stumpfe Höcker, keimen auch bei niedrigen Temperaturen, keimen innerhalb von 1 - 2 Wochen, überleben 60 Jahre im Boden, sehr hohe Samenproduktion 10.000 - 20.000 je Pflanze
- Früchte: grüne Kapseln in dessen die Samen
- Bestäubung: durch sich selbst
- Vermehrung: über Samen mit Ameisen, die die Samen verteilen
- Geschmack: würzig-mild, leicht süßlich, erinnert an junge Maiskolben, erbsenartig
(Ameisen sind häufig in der Umgebung von Vogelmiere)
Standort
Heimat: Europa und Asien
bis zu einer Höhe von 1.800 Metern - 2.200 Metern
mittlerweile weltweit aufzufinden
- Alpengebieten
- Flachland
- Küstenregionen
Fundorte
sowohl sonnig als auch schattige Orte
- Ackerflächen
- Felder
- Gärten
- Gemüsebeet
- Ödland
- Parks
- Rebfluren
- Ruderalstellen
- Schuttplätzen
- Ufer
- Wegesrand
- Wegen
- Wiesen
- Wälder
- Weinberge
Sammelhinweise
- Vegetationsperiode: März - September
- Keimzeit: ganzjärhig
- Blütezeit: Februar - November
- Entfernen aus dem Garten: am besten bei starken Regen, da kann man die Wurzeln problemlos jäten. Denn wenn man nur die oberirdischen Teile abschneidet, verweilen die Wurzeln dennoch im Boden und treiben wieder aus.
- Sammelzeit: ganzjährig
- Insekten, Tiere: Samen stellen hervorragende Futterquelle für vielerlei Vögel dar; beliebtes Hühnerfutter, genauso gut für Hasen und Kaninchen
- Monographie-Status: Keine Bearbeitung durch HMPC oder Kommission E
- Nebenwirkungen: In großen Mengen eingenommen verursacht die Pflanze Durchfall und Erbrechen. Außerdem lieber nicht in der Schwangerschaft konsumieren.
Verwechslungsgefahr!
- andere Mierenarten
- Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis) (leicht giftig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden) (hat orangene statt weiße Blüten; keine Haarlinie vorhanden, kahl, vierkantigen Stängel)
- Ackerhornkraut (Cerastium arvense)
- Gewöhnliches Hornkraut (Cerastium fontanum) (gehört zu den Nelkengewächsen, Blätter beidseitig stumpf behaart, essbar)
- Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris) (dreieckige, herzförmige Schötchen (Fruchtstände), Blätter gröber und haben andere Form, Blüten sind an deutlich längeren Stiel)
- Vogelknöterich (Polygonum aviculare) (länglich, schmale Blätter; die kriechende Wuchsform mit knotigen Stängelverbindungen, Blüten sind in Blattachseln zu finden)
- Weißer Gänsefuß (Chenopodium album) (größere Blätter mit mehliger Beschichtung)
Quellen:
Bilder: 1-3 von mir, restliche von pexels.com
t.me/kruterhexe
t.me/hebammekerstinpatzig
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
Hinweis !
Bei Verbesserungsvorschlägen, Fehlern und Inspirationen bitte ich um Korrektur. Der Beitrag ist nicht vollständig und es ist noch lange nicht alles über diese Pflanze gesagt.
Dieser Beitrag dient nicht als Heilversprechen, sondern als Zusammenstellung, was ich über die Pflanze im Internet finden konnte. Wenn du die Pflanze einnimmst, bedeutet es nicht, dass du automatisch von all deinen Krankheiten befreit bist, doch du kannst sie als Begleitmittel nutzen und um dich wieder mit der Natur zu verbinden.
Da ich für Eigenverantwortung bin, wünsche ich mir, dass ihr euch selbst informiert, wenn ihr eine Pflanze einnehmen wollt, und nicht nur auf diesen Beitrag vertraut, sondern euren eigenen Weg findet mit der Natur zusammenzuarbeiten.
Dann wünsch ich euch viel Spaß bei eurer Reise mit der Natur :)
~charlissy