Die gute Fee des Wassers und des Luft Elements
Es gibt so viele verschiedene Geranium Arten, welche einzeln nochmal verschiedene Heilwirkungen verstärkt haben.
Ich werde es allg. halten und garantiere nichts!!
des auf diesen Bildern ist das Ruprechtskraut.
In diesem Beitrag werde ich strenger darauf achten, was von der Volksheilkunde kommt und was "wissenschaftlich" belegt ist. Ich hab darauf vorher nicht geachtet, weil es mir egal war.
Für diejenigen, die darauf einen Wert legen, werd ich es nun machen.
Des Weiteren las ich dass der Storchschnabel vor allem unter Frauen bekannt ist, da er bei kinderlosen Kinderwunsch empfohlen wird.. Obwohl das die einzige Wirkung ist, die bisher nicht wissenschaftlich bewiesen sei. (gefunden hier)
Natürlich ist er ein begehrtes Nahrungsmittel für Bienen ! (: Diese werden angelockt durch UV Licht reflektierende Adern auf der Blüte der Pflanze, was die Bienen wahrnehmen können.
man kann es z.B. als Balkonkraut im Topf kultivieren.
Ich habe sogar gelesen, dass es eine bestimme Storchschnabel Art gibt namens "Geranium endressii ‘zermatt", welche bei Pflanzenliebhabern für etwa 80 € pro Topf verkauft wird.
Die Blätter sehen ähnlich aus wie Geranien und sie bekommen auch eine süße Blüte :) v.a. geeignet gegen anderes Unkraut, da es ein Bodendecker ist.
Wegen des Geruchs meiden Schnecken diese Pflanze. Daher gehört sie auch zu den pflegeleichten Pflanzen, die auch ein bisschen wuchern können.
es könnte aber auch der stinkende Storchschnabel sein.. woran ich des erkenne? an den blutroten Stängeln..
doch es gibt auch jene.. die nur an einem Stängel sind.. evtl noch sehr junge Triebe, die erst auswachsen oder ist es doch der Wiesenstorchschnabel ?
Familie
Spermatophyta ⇛ Magnoliopsida ⇒ Geraniales → Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)
Wissenschaftlicher Name erinnert an Geranien, doch die gehören zur Familie der Pelargonium. Um die geht es nicht in diesen Beitrag. Allerdings sind die beiden Familien miteinander sehr eng verwandt.
auch dieser hat 400 Unterarten
davon werden 4 Arten besonders als Heilkraut verwendet:
- Blutroter Storchschnabel / Blutröschen (Geranium sanguineum),
- Stinkender Storchschnabel / Ruprechtskraut (Geranium robertianum),
- Gefleckter Storchschnabel / Wilde Geranie (Geranium maculatum) (v.a. in der Homoöpathie in Anwendung)
- und Wald-Storchschnabel / Wald-Geranie (Geranium sylvaticum).
auch:
- Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)
Auf dieser Seite findet man nochmal genauere Beschreibungen zu den einzelnen Kräutern und deren Unterschiede in Merkmale, Aussehen, Wirkung auf den menschlichen Organismus.
und hier kann man eine Porträt Sammlung der einzelnen Arten finden.
Volktstümliche Namen
Blutröschen, Herba Roberti, Hünhnerwurz, Stinkender Storchschnabel, Storchenschnabel, Storchschnabel, Ruprechtskraut, Robertskraut, Geranie, Gottesgab, Gottensgnadenkraut, Gottesgenad, Bockskraut, Rotlaufskraut, Niesskraut, Wanzenkraut, Warzenkraut, Mottenkraut, Purgierkraut, weißes Gallenkraut, Orvale, Himmelsbrot, Notbrot, Kindlikraut, Kindsmacher, Stiergräschen, Katharinenkraut
Mythologie
Geranium (geranos) ist griechisch und bedeutet auf Deutsch Kranich! daher ist es keine direkte Übersetzung..
Pelargonie (pelargos) ist die direkte Übersetzung für Storch aber gehört der anderen Geranien Familie (Pelargonium) an, welche nur als Zierde verwendet wird und nicht heilwirkend ist.
Der Name "Storchschnabel" symbolisiert die Fruchtbarkeit, denn der Storch brach ja die Kinder zu euch.
Die Wurzeln des Kraut um den Hals gehängt als Amulett soll kinderlosen Frauen verhelfen Kinder zu kriegen.
spätestens wenn sie blühen, kann man vorne eine Spitze an der geschlossenen Blüte sehen.. der aussieht wie ein kleiner Schnabel. Daher wird diese Pflanze eben Storchschnabel genannt.
Wenn man den Schnabel des Storches unter das Bett legt oder über das Bett hängt, ist das ein Signal an die Ahnen Geister, dass man bereit sei ein Kind zu empfangen.
Im Mittelalter wurde diese Pflanze als Heilpflanze verwendet und in vielen Kräuterbüchern beschrieben..
(bisher fand ich so wenig über sie.)
Aufzeichnungen über die „Herba Roberti“ gab es bereits im 13 Jahrhundert.
Der aus der Pflanze zubereitete Tee wurde zu chronischen Magendarm Krankheiten verabreicht.
Bereits in der Antike und im Mittelalter wurde es bei Wunden und Geschwüren in Form von Einreibungen, Umschlägen und Waschungen gebraucht.
Kräuterpfarrer Künzle empfahl bei Nervenschmerzen im Gesicht, bei Augenentzündungen, Geschwüren am Zahnfleisch, Schmerzen im Magen und den Nieren, das frische Kraut zu zerquetschen und auf die betroffenen Stellen zu legen.
Künzle schreibt auch:
"Im Mund drinnen sind eine Menge Bläschen, halb mit, halb ohne Eiter, öfters ist heftiges Zahnweh damit verbunden. Heilmittel: St. Katharina-Blümlein."
Der Storchenschnabel ist dafür bekannt zu helfen, wenn ein Mensch einen Schock oder ein Trauma erlitten hat, welches derjenige verarbeiten möchte.
Während ein Mensch unter einen seelischen oder psychischen Schock erleidet, verliert er an Gedächtnis und Bewusstsein. Der Storchschnabel verhilft die feinstofflichen und grobstofflichen Blockaden der zurückliegenden erfahrenen Traumen zu verbinden, in Fluss zu bringen.. durch mehr Klarheit im Leben neue Wege zu gehen. diese Symbolik erkennt man an der Struktur der Stängel, welche sich immer weiter aufzweigen.. siehe:
vor allem beim stinkenden Storchschnabel erinnern die Stängel an die staksigen Beine eines Storches und sind meisten rot überlaufen, vergleichbar mit unserer Blutbahn. Die Stängel teilen sich dann auf... wie Wurzeln oder Äste eines Baumes.. auch vergleichbar mit den vielen Wegen und Entscheidungen, die vor uns liegen.. man kann so viele "Wurzeln" in verschiedene Richtungen schlagen, doch muss sich irgendwann auch mal Entscheiden, denn es verändert sich immer weiter... es verhilft einen weiter zu gehen.
Er verhilft uns wieder zu verbinden, Boden unter die Füße zu bekommen, Fuß zu fassen, und zurück ins Leben zu finden.
Der Name Ruprechtskraut soll auf den Heiligen Ruprecht zurückgehen, den ersten Bischof und Landesheiligen von Salzburg, der die Verwendung des Krautes als Medizin gelehrt haben soll. Es kann aber auch sein, dass der Name vom althochdeutschen Wort „rōtpreht“ (rötlich) abstammt, weil Geranium zur Behandlung des Rotlaufes (Erysipel) verwendet wurde.
oder war es auch der Carl Linné, der Begründer der botanischen Nomenklatur, der ihm den Artzusatz "robertianum" gab.
Wo auch immer der Name herkommen mag, er trägt im Volksmund noch viele weitere Bezeichnungen.
Das Ruprechtskraut hilft uns dabei mit physische und psychische Gifte klarzukommen.
Schwermütige Menschen macht das Kraut wieder froh und heiter. Die Blütenessenz hilft bei Melancholie und Traurigkeit. Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert soweit ich weiß) empfahl Storchschnabel auch bei Schwermüdigkeit. Eine Vorgehensweise lautet wie folgt: Storchschnabel pflücken, trocknen, zerreiben also pulverisieren und dieses Pulver z.B. mit Brot essen. "und sein Herz wird gestärkt werden und er wird fröhlich werden." (Bayrischer Rundfunk 2008)
Des Zitat ist im exakten Moment wie des Bild:
Also in festgefahrenen Situationen verleiht er einem Verspieltheit. er hilft uns gegen Mutlosigkeit.
Doch hilft er auch bei keinen Strukturen, dass man sich wieder an etwas richten kann.. Er hilft uns in der Unordnung aufzuräumen.
Vielleicht handele es sich auch bei ihm darum, dass er versteckte, unbewusste Themen ins Bewusstsein ruft.. da er auch selbst nicht immer sofort gesehen und erkannt wird..
Nochmal zurück zur Fruchtbarkeit:
Orvale, wie der Name des Krautes, sind Luft und Wasser Geister der Feenwelt.
Ein Storch ist beispielsweise in der Luft und am Wasser anzutreffen.
Diese Pflanze hat eine starke Verbindung zur Fruchtbarkeit. Womöglich, weil sie so luftig (leicht) ist, doch auch gleichzeitig mit Wasser verbunden ist, was das Element der Frauen sein soll, vielleicht wegen der Fruchtblase ?
Auch wurde der Storchschnabel in ein Säckchen eingelegt und ins Ohr gestopft, um es danach ins Wasser einzulegen, gegen Schwerhörigkeit. Im Nacken getragen sollte der Storchschnabel gegen den grauen Star helfen können.
Eine Legende besagt, dass sie auch vor Blitzschlag schützen soll.
In der Volksheilkunde hat man dieses Kraut verräuchert in Liebes-, Schutz- und Harmonieritualen.
Räucherungen wirken seelisch, psychisch und physisch. Sie reinigen und harmonisieren die Umgebung mit einer stimmungsaufhellenden Wirkung. Die Energie dieses Krautes strebt Zentrierung und Vollkommenheit an. Sie hilft uns in eine Balance zu kommen, in unsere Mitte zu finden. Und die weiblichen und männlichen Pole verschmelzen zu lassen, ob mit einem Partner, oder die inneren Teile in einem selbst.
Auch bei der Überwindung von seelischen Blockaden unterstützt der Storchschnabel, indem er die Seelenanteile harmonisiert und ordnet. Zudem hilft er uns, Situationen zu akzeptieren, welche wir nicht ändern können.
Die astrologische Zuordnung der Pflanze ist
Mars und Venus
Inhaltsstoffe
- Bitterstoff: Geraniin (in Japan ein anerkanntes Heilmittel zur Behandlung von Durchfallerkrankungen)
- Gerbstoffe (natürliche Antibiotika) wie Ellagitannine [Geraniin, Isogeraiinin] (phytoöstrogene Wirkung)
- organische Säuren
- ätherisches Öl (Geraniol, Kämpferol, Kaffeesäure, Rutin und Quercetin)
- Hyperosid (antioxidativ auf Nervenzellen)
- Isoquercetin (medizinisch bei Arterienverkalkung wird benutzt)
- Rutosid/Rutin (blutstillendes Arzneimittel)
- Carbonsäure (stoffwechselanregend)
nur in den Wurzeln:
- Phenolcarbonsäure (Kaffeesäure)
Carbonsäure hilft zur Zellerneuerung von Haut und Organen, so wie Nährstoffaufnahme des Körpers.
Wirkungen
- adstringierend
- antiseptisch
- antidiabetisch
- antioxidativ
- blutstillend
- blutzuckersenkend
- blutreinigend
- entgiftend, stark reinigend auf den Körper. Er hilft uns, Schwermetalle und andere Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten
- entzündungshemmend
- gefäßschützend
- harntreibend
- krampflösend
- schleimlösend
- stopfend
- Steckmücken, Motten und Fliegen abwehrend
- Stoffwechsel anregend
- tonisch, tonisierend
- wundheilend, wundstillend
- zusammenziehend
- ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers
Anwendungsgebiete
- Tee generell als Stärkungsmittel
- Augenerkrankungen
- Blutungen, Nasenbluten
- bei zu starker Menstruation, also Periodenbluten
- bei Milchstauung
- Eiterungen
- Hautleiden, Hautprobleme, Ekzeme, Fisteln, Ausschläge
- Fieber
- Nierenentzündungen
- Frauenleiden, regt Fruchtbarkeit an, fördert Eisprung (weiblicher Zyklus ist mit Serotoninproduktion verbunden)
- fördert Empfänglichkeit, soweit keine organischen sondern nur hormonelle Schwankungen die Ursache sind (z.B. die Pille) (etwa 3 Wochen Tee Kur, hab ich gelesen)
- Verdauungsprobleme, Durchfall, chronische Magenentzündung, Geschwüre
- Mund- und Rachenentzündungen
- Gicht
- Zahnschmerzen
- Herpes
- Beistand bei erlittenen Schockzuständen, bei Traumata als Tinktur eingenommen (löst es aus den vegetativen Nervensystem)
- depressive Verstimmungen
- Melancholie, Kummer
- Infektionskrankheiten
- Herz- und Gefäßleiden
- Steinleiden
- wunde Brustwarzen nach dem Stillen, generell Brustschmerzen
- Offene Beine
- Lymphfluss wird angeregt und leitet dadurch Gifte aus den Körper (z.B. Medikamente, chemische Stoffe)
- kann gegen Krebs schützen ?
- So wird Geranium zur Borrelioseprophylaxe nach Zeckenbissen gegeben und begleitend bei der Borreliosetherapie
Volksheilkunde
- Probleme der Haut: Wunden(behandlung), Blutungen (Blutstillung)
- Verdauungssystem: Magengeschwüre, Durchfall
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Nierenentzündungen
- Nierensteine
- Abtransport von Schlacken und Giften
- Kinderwunsch (wissenschaftlich nicht bewiesen, nur volkstümlich überliefert), wird von Hebammen als alternative zu Hormonmitteln empfohlen
- Wurzeln früher als Wurmbehandlungsmittel verwendet worden
- Ohrenschmerzen ("Dazu wird ein frisches Blatt händisch zerknüllt und vorsichtig so ins Ohr gesteckt, dass es noch herausschaut.- Alternativ wird das Kraut fein zerkleinert und durch ein Teesieb gedrückt, so dass ein wenig Frischsaft aufgefangen werden kann. Ein Wattestückchen wird darin befeuchtet und ins Ohr eingeführt.")
weitere Studien hier: 1
z.B.
Forscher des Vein and Skin Care Centers im amerikanischen Allentown fanden in einer Studie heraus, dass die kombinierte Gabe von Vitamin C und Rutosid zur Heilung von Purpura beiträgt. Die Gefäßkrankheit sorgt für starke Kapillarblutungen im Hautgewebe und zeichnet sich in Form von roten Blutflecken unter der Haut ab.
Anwendungsbeispiele
- (Nestsäuberer)Tee
- Tinktur
- (Fruchtbarkeits)Wein:
z.B.
2-3 Handvoll Storchenschnabelkraut zu Pflanzenbrei verarbeiten. Wiegen und mit der 5 fachen Menge Rotwein in ein Schraubglas geben. 10 Tage ziehen lassen, ab und zu schütteln, abseihen und in die Flasche zurück füllen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Wein einige Wochen. Als Kur 2-3 Monate täglich 2 Likörgläser mit dem Wein trinken.
- Bäder
- Einreibungen
äußerlich als Frischsaft
Eine Storchschnabel-Tinktur wird in ihrer Wirkungsweise oft mit den Bachblüten-Notfalltropfen verglichen.
Warnhinweis: Der Stinkende Storchschnabel enthält viele Gerbstoffe, weshalb er von Personen mit empfindlichem Magen oft nicht gut vertragen wird. Man sollte auch nicht mehr als 2 Tassen Geranium-Tee täglich trinken, da er eine starke Wirkung besitzt.
woanders auch:
Eine Überdosierung soll vermieden werden, denn sie kann wegen des hohen Gerbstoffgehaltes zu Magenreizung führen.
Wiesen-Storchenschnabel Blätter mit Blüten und Samenabkapselung mit Gundermann Blättern, Stängel und Blüten
Merkmale
nicht gefährdet, kann daher gepflückt werden und ist heimisch
und sehr pflegeleicht!
jedoch einjährig.
Schnecken meiden diese Pflanze.
und durch die ätherischen Öle kann es bei Hautkontakt zu Reizungen führen, weshalb empfindliche Menschen und Tiere sie auch meiden. (Doch ich sah auch ein Tier schon davon essen)
Anzeiger für stickstoffreichen Boden.
verwendete Pflanzenteile: ganzes Kraut, v.a. die Blätter
Höhe: 20 bis zu 80 cm
Blüte: rund, fünfzählig (fünf Blüttenblätter), 10 Staubgefäße
Blüten sitzen einzeln, manchmal auch zu zweit, am Ende des Stiels (oben)
klein und rosafarbene Blüten
Blätter und Stängel: leicht behaart
einzelne Blatt ist tief eingeschnitten und meist gezahmt
Blätter sind oft grün, manchmal auch rot überlaufen
Stängel grün, kann aber auch rötlich sein;
Beim Wiesenstorchschnabel wachsen die Blätter einzeln auf einem kleinen Stängel..:
Meist sind die Blätter wechselstänglig.
Bildquelle aus folgenden Video:
bessere Version von dem Video:
hier eine vollständigere Version: (schwer zu finden) https://www.youtube.com/watch?v=_WmpzgSL74
ab min 3:44 geht das Video weiter. davor nur wiederholung von den 2 vorherigen videos.
... als ich 1 Tag später das Video mir nochmal anschauen wollte:
bin grad bisschen enttäuscht.. da das Video nur 30 Aufrufe hatte und das BESTE bisher war ! was ich gefunden habe über den Storchschnabel.. gut dass ich das meiste aufgechrieben hab ^^ die 2 vorherigen Videos sind auch in einer viel schlechteren Qualität.. ich hätt mir des Video echt runterladen sollen .. war schon voll stolz es hier rein zu posten
hab weiter gesucht.. und hier wieder gefunden:
vllt hat Youtube einfach über Nacht die Linkadresse geändert ? voll nervig
Wenn die Blüte verblüht, kapseln die Samen in den Fruchtknoten ab, welche an spitze Storchschnabel erinnern.. wenn diese trocknen, entsteht auf der äußeren Schicht der Fruchtknoten eine Spannung, sie springen auf und so verbreiten sich die Samen des Storchschnabel, ähnlich beim Springkraut. Sie springen wie bei einer Schleuder 6m weit :D
Storchschnabel ist ein Zwitter, männliche und weibliche Geschlechtsorgane sind in der Blüte gemeinsam.
Geschmack ist eigen und kann mit Koriander verglichen werden.
Geruch: herb
wenn der stinkende Storchschnabel hinausgerupft wird, dann stinkt er ordentlich, daher der Name.
Standort
meist wild
weltweit heimisch, allg. in Europa, Asien, Nordafrika
Es ist bis zu 1500 Meter Höhenlage anzutreffen
außer in Nordamerika, da trifft man ihn bei einer Höhenlage bis zu 100 m an.
Boden:
- halbschattig
- stickstoffreich
- kalkhaltig
- feucht
- nährstoffreich
- durchlässiger Boden
Ort: - halbschattig
- Frischweiden & -wiesen
- Äcker
- Gärten
- Wege
- Hecken
- Gräben
- feuchte Wälder
Stinkender Storchschnabel wächst auch gerne an Orten, an denen wir nicht lange verweilen, wie:
Müllhalden, muffigen Hinterhöfen, Banndämmen, verfallene Häuser. Solche Orte kann er mit seiner Energie reinigen.
- Staunässe vermeiden !
Es gibt auch extra Gartentipps zur Aufziehung der Pflanze, also Aussähen, Gießen, Schneiden, etc, was ich hier nicht weiter ausführen werde.
gerne wächst er mit den Gundermann :)
Blütezeit
je nach Art: ab April bis Oktober
viele blühen Monate lang
und manche nur ganz kurz
Am längsten blüht der Aschgraue Storchschnabel (Geranium cinereum) und Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre).
Sammelzeit:
April bis September oder Oktober
Verwechslungsgefahr
Blätter sehen angeblich ähnlich aus wie der Eisenhut
Weiteres um sich vorzustellen, wie der Storchschnabel aussehen kann.. denn jede Art sieht ein wenig anders aus.
Ein Video von etwa 7 Minuten vom Storchschnabel. Echt süß (:
https://odysee.com/@Baumis-Schmetterlingswelt:5/storchschnabel-bl%C3%A4uling-plebeius:8
hier sogar mit guter klassischer Musik: gecovert von einem Mädchen auf der Violine mit Klavierbeistand
es gibt sogar Werbevideos von der Pflanze, weil mit der ziemlich Kohle pro m² gemacht wird.. beste Alternative zu den Geranien.
Quelle:
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zum Anschauen:
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weitere Quelle: Wolf Dieter Storl