Hi,
Gesundheit ist ein Prozess - und es liegt an dem, der sich traut, sich ans Herz packt und den Mut fasst, den Weg zu b(e)reiten.
Da ich mich mit vielen einzelnen Produkten so detailreich informiere, finde ich sollte ich auch einmal meine selbst erschlossene Zusammenhänge aufzeigen. Dahingehend verweise ich auf meinen gesamten Blog, worin ich auf einzelnes eingehe. Diese Vorarbeit habe ich geleistet um überhaupt mal einen Fuß in das ganze Thema zu setzen, während ich allerdings immer wieder auf den Punkt komme, dass es nichts bringt, sich ins Einzelne darüber zu informieren, wenn das Gesamte missachtet wird. Die Einzelheiten sind dann zusammenhanglos. Außerdem geht es mir mehr darum Grundlegendes zu hinterfragen und nicht nur die Einzelheiten wie ein Roboter aufzuzählen, was euch in eurem Weltbild zwar motivieren könnte es auszuprobieren, aber mich nicht in meinem Weg weiterbringt.
Ich lese gerade das Buch "Naturwissenschaftliche Grundlagen von Goethe" von Rudolf Steiner und gleichzeitig "Musculess Diet" von Arnold Ehret.
Nun ich stelle es mir so vor:
Wenn man anfängt sich zu informieren, Dinge wegzulassen, die einem offensichtlich nicht gut tun, ist das der erste Schritt.
Während dann die Umstellung auch Jahre dauert bis der Körper sich dran gewöhnt hat, zumindest nicht mehr den Großteil der Giftstoffe aufzunehmen.
In diesen Anfangsschritt schließe ich das Weglassen folgender Produkte ein:
- jegliche Formen von verarbeiteten Produkten, z.B.:
- Süßigkeiten
- Chips
- Alkohol
- Samenöle !! die allen verarbeiteten Produkten enthalten ist und zum Braten verwendet wird. Außerdem noch schädlicher ist, wenn es ranzig wird.
in verarbeiteten Produkten ist v.a. folgend vorhanden, was nicht gerade nützlich für den Körper ist:
- Salz in Unverhältnis von Natrium und Kalium
- industrielles (monosaccharides) Zucker
- künstliche Konservierungsstoffe
Dann auf jeden Fall erstmal lernen diese "Lüste" zu ersetzen mit solchen, die weniger schädlich sind.
Darunter fallen nun unverarbeitete Lebensmittel:
- Wasser
- Kokosöl, Ghee, Olivenöl
- Früchte
- Gemüse
- Fleisch
- Eier
- Nüsse
Da kommen mehrere Zubereitungsvarianten ins Spiel:
- Mischkost
- Teilkost
Das bedeutet:
Bei der Mischkost mischst du viele Zutaten miteinander, sodass du ein köstliches Rezept servierst.
Teilkost:
Du isst nur einzelne Zutaten seperat am Tag und beobachtest, wie der Darm darauf reagiert.
Diese Variante ist für den Anfang sogar ratsam, wenn man nicht weiß, was der Körper gut verträgt oder nicht.
Allerdings ist das auch nicht die Endlösung, sondern Teil des Prozesses.
Nun kommen folgende Fragen:
- Bodenbeschaffenheit, also ist der Boden ausgelaugt oder mit Giftstoffen verunreinigt usw
- Was wird dem Tier gefüttert, usw
Solche Fragen finde ich sind für den Anfang sehr hilfreich um überhaupt ins Nachdenken und Tun zu kommen.
Nun...
Für diejenigen, die nun so weit gekommen ist, dass der Körper gar keine Lust mehr auf Süßigkeiten hat und sich auch nicht auf diesen Zustand ausruhen möchte, sondern weitere Schritte in Erwägung zieht, kommt diese entscheidende Frage:
Erhitzte Nahrung oder Rohkost?
Diese Entscheidung nehme ich daraus her, dass es viele Stimmen gibt, die meinen, dass es nicht sinvoll wäre Rohkost und erhitzte Nahrung miteinander zu mischen, da damit der Darm mehr Anstrengungen ausgesetzt ist als wenn es geteilte Kost ist.
In Rohkost sollen die Nährstoffe vollständig enthalten sein und damit den Körper völlig versorgen können.
Während in der Erhitzten Nahrung die natürlich vorkommenden Nährstoffe zerstört werden, also über 40 Grad erhitzt werden (Kochen, Backen, Toaster, Mikrowelle ganz kritisch, usw).
Darüber hinaus sollen sich komplexe Verbindungen durch das Erhitzen bilden.
Ich möchte mich kurz ausführen:
Entnehmend der modernen medizinischen Wissenschaft werden die Lebensmittel, die wir konsumieren erstmals in Glukose und dann in Essigsäure umgewandelt, daraufhin in Ameisenäure und am Ende in der Gegenwart von Sauerstoff in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt.
Ich finde diese Umwandlungskette an Stoffen sehr bemerkenswert, da ich mit den Stoffen auch folgend verbinde:
Für die Stelle der Glukose kann beispielsweise schnell und einfach Zucker verwendet werden. Verarbeitetes Zucker ist dabei eher schädigend, während Fruchtzucker wieder gesünder ist.
Während an der 2. Stelle Essigsäure ist, wo ich sehr stark alle Lebensmittel darin sehe, die konserviert sind. Natürlich sind hierbei auch wieder alle industriell Konservierungsstoffe besonders schädlich, während die selbstgemachten erstmals einen positiven Effekt zeigen, da der Körper angestoßen wird andere schädliche Stoffe auszuleiten. Hierbei fallen alle Konservierungsarten mit Öl (selbstgemachtes Pesto, usw), Zucker (Kombucha, Milchkefir, Wasserkefir, usw), Salz (Sauerkraut, eingelegtes Gemüse, und auch Konservierung von Fleisch mit Salz, usw) und natürlich Essig. Aus all diesen Konservierungsstoffen werden Lebensmittel hergestellt, die zwar länger haltbar sind, dafür auch Essigsäure in sich tragen. Diese Essigsäure ist augenscheinlich positiv, ob nun selbsthergestellt oder aus dem Supermarkt, da sie den Darm entlasten, indem im Prinzip die Umwandlung von Glukose in Essigsäure im Magen-Darm-Trakt übersprungen wird, da Essigsäure ja eh schon vorhanden ist.
Zwar entlasten wir den Körper dann damit, doch dabei stellt sich wiederum die Frage, wofür der Darm da ist, und ob dies eine Ernährungsform ist, die sich auf Langzeit rentiert.
Nun wenn am Ende der Umwandlungskette gar kein Sauerstoff vorhanden ist, dann kann auch jegliches Lebensmittel, welches zugeführt wird, irrelevant ob erstmals zu Glukose umgewandelt oder erstmals aus Essigsäure umgewandelt, nicht von den Körper verwertet werden.
Ohne Sauerstoff wird also die Nahrung nicht in Kohlendioxid und Wasser umgewandelt, welche dann einfach ausgeatmet werden und über Schweiß und Urin ausgeschieden werden, sondern es ensteht dadurch Oxalsäure.
Diese Oxalsäure kannte ich bisher nur von meinen Wildkräuter-Posts, dass es beispielsweise im Gewöhnlichen Hexenkraut inne ist. Wenn man sich mit Wildkräutern beschäftigt und auf einen so schädlichen Stoff tritt, schreckt es einen zunächst zurück, dieses Kraut einzunehmen, während Oxalsäure uns eigentlich durchgehend konfrontiert ohne dass wir es wissen. Dahingehend streiten dann auch viele Wildkräuter-Experten die Schädlichkeit der Oxalsäure ab, entweder weil sie sich selbst nicht richtig damit beschäftigt haben, was der Stoff ist, oder um die Menschen erstmals zu motivieren Wildkräuter zu sich zu nehmen.
Oder etwas ganz anderes:
Oxalsäure gibt es in zwei Arten. Gekochte Lebensmittel produzieren anorganische Oxalsäure und rohe Lebensmittel produzieren organische Oxalsäure. Dabei haben beide Säuren unterschiedliche Eigenschaften:
- Anorganische Oxalsäure: Dies verbindet sich mit dem freiem Kalzium im Blut und bildet ein Salz der Oxalsäure, das sich in keiner Weise auflöst und nicht aus dem Körper ausgeschieden wird. Dabei heißt es, dass es sich stetig in den Zellen anreichert und die Bildung von Steinem im Körper verursacht. Diese Steine sind das Resultat fest ansitzendes Schleim, welche eine Barriere bilden, wodurch kein Sauerstoff mehr dringen konnte, und damit sich versteinerte.
- Organische Oxalsäure: Dies ist eine nützliche Säure, die sich nicht mit freiem Kalzium verbindet und auch kein Oxalsäuresalz bildet. Und diese Organische Oxalsäure löst auch das Salz auf, das durch Sauerstoffmangel im Gargut entsteht!
Das bedeutet:
Die Oxalsäure, die wir in Wildkräutern finden, ist kein schädliches, solange es nicht erhitzt wird.
Weiterführend stehen verschiedene Grundlagen für die Anatomie des Körpers sich gegenüber.
Denn wofür ist der Körper denn beschaffen?:
Ist er nun dauernd nur im Nährstoffe aufnehmen
Oder ist er ausschließlich dafür zuständig Schleim abzutransportieren?
Die letztere Frage stellt sich aus der These, dass die Menschen im Heranwachsen und Ausreifen im Kindesalter ihre Grundlage aufgebaut haben und gar nicht dauernd ihr Substanz mit neu aufgenommen Nährstoffen austauschen. Die Substanz sei unerschüttlich und alle Nährstoffe schon lange verbaut.
Dies schüttert die Vorstellung vieler Menschen von der Körperanatomie, die lediglich denken, wir müssen Nährstoffe aufnehmen um gesund zu sein. Während künstliche Nährstoffpräparate das Eindringen in die Zellen zwanghaft fördert, was dazu führt, dass der "Durchgang" genauso für Schleime offen ist, welche sich dadurch über den Körper besser verteilen können und damit vergiften und solche Symptome sich zeigen. Dies ist ein Vorgang, der oftmals nicht unterschieden werden kann, ob durch die industriell verarbeiteten Nahrungsergänzungsmittel nun Entgiftungserscheinungen oder Vergiftungserscheinungen zustande kommen.
Hier auch wieder wichtig:
Es ist sinnvoller erstmals natürliche Lebensmittel zu sich zu nehmen, die an sich gute "Nährstoffe" in sich haben, als aus Not auf industriell vermarktete Nahrungsergänzungsmittel zuzugreifen.
Doch worauf wir eigentlich hinauswollen, ist die Annahme, dass Schleim erstmals abtransportiert werden muss um den Körper frei zu machen, damit dann auch die natürlichen Lebensmittel verwertet werden können. (Verwertung kann gemeint sein entweder direkt in Energieumwandlung oder Ablagerung in Körper - in Fett, wodurch der Mensch dick wird, oder Urinsäure, wodurch der Mensch dünn ist)
Bevor der Körper nicht weitgehendst von Schleim befreit ist, was er allerdings niemals vollständig in einer Lebzeit sein kann, kann er auch keine guten Nährstoffe von natürlichen Lebensmittel wie Wildkräuter verarbeiten.
Dies mal für jetzo hingestellt (jetzo für dass ich den Zusammenhang eventuell später besser erklären kann).
Wenn wir uns also nun wieder der 2. Frage widmen, da diese ja sehr konträt zu dem des dauernd-nur-Nährstoffe-Aufnehmens steht, dann kommen folgende Schlussfolgerungen zustande:
Alle Konservierungsstoffe, ob künstlich oder natürlich, also Öle, Zucker, Salz, und Essig, lagern sich im Körper an und verranzen nach einer Zeit, was wir heute als "Krankheit" bezeichnen. Durch die Verranzung entsteht Schleim, damit dieser Ranz nicht frei im Körper herumschwirrt und stetig uns mit Vergiftungserscheinungen plagt, und erstmals im Körper weggespalten wird.
Fleisch und alle tierischen Produkte haben lediglich schleimbildende Eigenschaften. Eiweiße werden wohl dann auch nicht vom Körper direkt in Energie umgewandelt, sondern angelagert. Plus die künstlichen Stoffen werden im menschlichen Organismus angelagert, die dem Fleisch zugesetzt sind durch Fütterung, damit das Fleisch ertragreicher ist. Dies ist komplett konträr zu all den Empfehlungen so viel Eiweiß wie möglich zu sich zu nehmen.
Allerdings stellt sich bei mir dann die Frage, wie ich weiter auf meinem Blog vorgehe, weil es sich für mich sinnlos anfühlt jede Einzelheit zu recherchieren, welche oberflächlich erscheinen, wenn man die Grundlagen der Thematik nicht kennt.
Und gleichzeitig stelle ich mir die Frage, wie ich mit meinen Plan die nächsten Jahre weitermache, allgemein, und sodass ich diese Erkenntnisse natürlich auch in meine Routine und Gewohnheit einbaue, mich langsam umgewöhne, und dann nicht in Extrem-Situationen mich manövriere. Dabei möchte ich ein extremes Beispiel nennen:
Wenn wir dieser Annahme folgen, dass wir lediglich Schleime abtransportieren müssen, dann ist es wichtig, den Darm zu entlasten, sodass die Organe ihre natürliche Entgiftungsarbeit nachgehen können. Daraus schlussfolgert sich, dass man generell stetig weniger Essen zu sich nimmt, sich nicht vollfrisst, und ein gewisses Fasten einbaut. Wenn man bloß weiß, dass Fasten gut sei und vorher nicht die gewisse Arbeit geleistet hat sich von schädlichen Lebensmitteln abzugewöhnen, dann verfällt man in eine sehr schreckliche Gewohnheit: Nichts Essen und dann auf die Lust zurückgreifen, was bei vielen beispielsweise Süßigkeiten ist. Aus diesen Gesichtspunkt, dass sich ein Teufelskreis bildet von schlechter Nahrung und nichts essen, sehe ich Fasten als sehr sehr schädlich an, wobei man es sich eben auch fördernd gestalten kann, wenn man den Körper schon umgewöhnt hat und ein eventuell vorkommender "Rückschlag" nicht noch mehr physischen und psychischen Druck auslöst und damit Stresshormone gebildet werden, welche sehr schädigend sind. Wenn man z.B. noch nie gefastet hat, sollte man probieren einfach erstmal eine Mahlzeit am Tag zu essen. Wenn man geübter ist, dann mal 3 Tage. Und es stetig steigern und sich nicht von Anfang an zu viel vornehmen, da das Übereilen eher zu Rückschlägen und schlechten Gewohnheiten führt.
Ein einfaches Beispiel dafür ist, dass Fasten nicht schlecht für den Körper ist: Wenn man krank ist, hat man einfach kein Hunger und fastet automatisch. Damit hat der Körper mehr Möglichkeit Schleim abzutransportieren, wie z.B. in Durchfall oder Husten, oder wie auch immer. Damit ist also Essen während des akuten Grippeanfalls sehr kontraproduktiv.
Also im Allgemeinen möchte ich mich mehr Roh ernähren als nur erhitzt und probiere dies nun schrittweise in meine Ernährung zu integrieren und keine zu großen Mahlzeiten zu servieren. Einerseits wegen den genannten gesundheitliche Aspekte, andererseits weil ich teils lange und oft in der Küche stand und ich zu nichts anderem gekommen bin.
Im Moment habe ich kaum Auswahl auf Wildkräuter, weshalb ich eher auf Pseudogetreide zurückgreif, was ich teils roh zubereiten kann, und dazu etwas Fleisch und Eier. Bisher habe ich Gemüse und Früchte aus dem Supermarkt abgelehnt, doch werde mich nun im Sommer widmen Früchte in die Routine einzubauen.
Dahingehend hatte ich mir vorgenommen Früchte als erstes am Tag zu essen, und gegen Nachmittag eine "gescheite Mahlzeit". Damit der Fruchtzucker schneller verdaut wird als die schwere Kost. Wenn ich es andersherum einnehmen würde, dann würde das Fruchtzucker auf der schweren Kost zum Garen beginnen, anstatt verdaut zu werden, da die schwere Kost länger zum Verdauen braucht und ja vorher eingenommen wurde.
Auf jeden Fall immer mehr Früchte zu mir nehmen und weniger tierische Produkte. Es aber nicht direkt auf einmal alles umändern, sondern schrittweise vorgehen. Für Früchte habe ich mich u.a. entschieden, da Fruchtbäume normal erst nach 10 Jahren der Pflanzung Ertrag bringen. Der Baum somit eher an Pestiziden belastet ist als an Pestiziden und gentechnischen Züchtungen, wie es in den jährlich herumgezüchteten Gemüse der Fall ist. Da ess ich lieber Gelegentlich Wildkräuter.
Wie ich es mit Getränken mir gestalte, weiß ich nicht. Ich trinke gerne Tee und Kombucha. Beides soll auch nicht die "Endlösung" sein wegen den vorher genannten Punkten. Doch ich werde es auch erstmals nutzen für den Prozess.
Auch möchte ich hinweisen, dass ich mir für Klarheit im Kopf einen Plan mache, an den ich mich orientieren kann, damit ich nicht immer wieder verleitet werde, was dazwischen zu essen, auch wenn es natürliche Lebensmittel sind. Gewohnheiten können konstruktiv wie auch destruktiv sein :) kommt immer darauf an. Und Essen ist die Grundlage des Lebens - somit soll es einem nicht stressen. Daher brauch ich Klarheit. Die gibt mir Stabilität, selbst wenn ich vieles nicht direkt komplett selbst umsetzen kann.
Ziel ist aus dem eigenen Garten von selbst angebauten und wildvorkommenden Gemüse bzw Wildkräuter und Früchten zu leben ~ Und natürlich Tiere mit einbeziehen, damit diese auch glücklich leben dürfen und mit der Bodenverarbeitung helfen :) und dann nur zu besonderen Anlässen Fleisch essen.
Und dass ich ein Ziel vor Augen habe, erleichtert beim Prozess ~
bis dahin
~charlissy
Die Katze fokussiert auch all ihre Kraft für Klarheit und beleuchtet alle Aspekte :P