Aloha zusammen,
Ich muss echt mal öfter posten, das hier sollte schon Montag kommen haha. Oder ich halte mich mal etwas kürzer, na mal schauen.
Ich war am Wochenende zu einem kleinen Geburtstagsbrunch eingeladen und neben dem ganzen leckeren Essen hatte die Freundin des Geburtstagskindes auch selbstgemachten Kombucha da. Kombucha ist ein durch Mikroorganismen fermentierter Tee, der, wie die meisten fermentierten Dinge, recht gesund für uns ist.
Auf dem Brunch wurde mir auch direkt angeboten einen Scoby mitzugeben. Ein Scoby ist auch als Kombuchapilz bekannt, wobei es nicht wirklich ein Pilz, sondern eine wilde Mischung aus Hefen und Bakterien ist. Diese Mischung macht aus dem gesüßten Tee in wenigen Tagen Kombucha, wobei Milch- und Essigsäure, Alkohol (jap Hefen sind enthalten und Hefen sind toll xD) und weitere Dinge wie z.B. Vitamine gebildet werden, während die Mikroorganismen den Zucker im Tee vertilgen. Je nachdem welcher Tee verwendet wird kann auch noch Koffein einhalten sein, also wenn man Schwarzen Tee benutzt.
Eigentlich wollte ich erst noch passende Behälter besorgen bevor ich den ersten Kombucha mache, aber wenn man schon an einen Scoby kommt, dann muss man das ausnutzen. So wurden 2 Weckgläser geschnappt, der Scooby halbiert und in beiden Gläsern wurden 1l starker schwarzer Tee gemacht, mit 100g Zucker gemischt und dann nach dem Abkühlen auf 30°C mit dem Scoby und etwas von der vorhandenen Kombuchalösung versehen, eh es mit Küchenrolle und Gummiband verschlossen wurde. Es soll noch Luft rankommen, aber keine Fruchtfliegen ^^
Im Laufe der nächsten Tage entsteht dann ein prickelndes Getränk mit Milch- und Essigsäure darin, man könnte auch sagen, dass es relativ erfrischend wird xD. Nach der ersten Ladung will ich auch noch etwas mit weiteren Aromen und Kohlensäure experimentieren. Könnte mir vorstellen, dass dann noch mit etwas fruchtigem in Flaschen nachgären zu lassen, wie bei Bier. Müsste nur wegen dem Zucker für die Nachgärung schauen, wenn es nur Zucker ist kann ichs genauso wie mit meinem Bier machen, aber mit Fruchtsaft wirds etwas mehr Rechnerei, damit nicht zuviel oder zuwenig Zucker für die Nachgärung in den Flaschen landet.
Aber erstmal schauen wie die erste Ladung wird.