Ich habe eigentlich schon immer einen Kachelofen oder Schwedenofen bei mir zu Hause. Also früher einen Kachelofen und jetzt in einer neuen Wohnung einen Schwedenofen. Das Problem dabei war aber immer, dass ich es nie wirklich geschafft habe, die Dinger ohne Qualm anzuzünden. Irgendwie hat es sehr oft aus irgendwelchen Ritzen rausgeraucht und die Wohnung eingeräuchert. Da gab es jedesmal etwas Stress mit meiner Frau, die den Rauch nicht wirklich verträgt. Des Öfteren blieb er dann einfach aus.
In unserer neuen Wohnung musste ich schon viel Überzeugungsarbeit leisten, um mir wieder einen Anschaffen zu dürfen.
Diesesmal aber mit fachmännischer Einweisung. Und was soll ich sagen? Ich habe wohl vorher alles Falsch gemacht, was man so beim Anzünden Falsch machen kann. Das Ergebnis ist jetzt kein Rauch mehr da wo er nicht hin soll. Vielleicht kann ich ja den ein oder anderen hier ein paar Tips geben.
So sieht mein Ofen erstmal aus.
Der Fehler den ich IMMER gemacht habe war, Unten das Anzündeholz reinzulegen und drauf dann die grösseren Stücke. War für mich immer logisch, damit die Flammen das richtige Holz anbrennen können.
Aber da hab ich wohl Falsch gedacht. Ja es brennt einfacher, aber dadurch Qualmt es eben auch. Liegt wohl an irgendeiner Chemischen Reaktion von Gasen.
Der Richtige Weg ist das ganze von Oben herab brennen zu lassen.
Also Unten das trockene grössere Holz und drüber dann die Anzünder und Anbrennhölzer. Ich sammle die immer aus dem Wald. Reisig und Tannenzapfen machen da einen guten Job und kosten nix. Im Frühjahr gesammelt und über den Sommer getrocknet, brennen die wie Zunder.
Für das nexte Bild habe ich den Ofen zu, deshalb sind die Bilder jetzt nicht mehr so scharf.
Und dann brennsts langsam von oben runter.
Der Tip vom Fachmann für die Glasscheibe, die wohl schon ab uns zu verrußt, einfach mit Zeitungspapier abreiben. Das habe ich noch nicht machen müssen, da es wirklich fast nicht mehr Qualmt.
Hoffe ich konnte den ein oder anderen damit einen Hilfreichen Tip zukommen lassen.