Heute war Demotag in Leipzig, Pro-Palästina-Linke demonstrierten im linken, pro-israelischen Stadtteil Connewitz für ein Ende des aktuellen Gazakonfliktes.
Für das eine Lager sind die anderen die Schlächter, beim anderen Lager genau umgekehrt. Auf der einen Seite wehen Flaggen Palästinas, auf der anderen die Flaggen Israels, und das obwohl ich dort keinen einzigen Juden und vielleicht 50 Araber gesehen habe. Ansonsten waren dort nur biodeutsche Kartoffeln. Auf der Pali-Demo meist "junges Gemüse" bei den Connewitz-Linken auch älteres Publikum.
Im Endeffekt geht es darum welche politische Gruppe das größte Opfer ist, bzw. die am meisten schützenswerte Gruppe (in diesem Fall Palästinenser oder Israelis) vertreten darf. Wer Opfer ist, muss stärker unterstützt und darf vor allem auch zu Gewalt, weil man sich ja verteidigt und nicht angreift.
Die Demo war alles in allem friedlich, doch wirkt es nicht so, dass beide Lager wirklich auf einander zugehen wollen. So hat der 7. Oktober 2023 in Israel für tiefe Gräben im 3000km entfernten Deutschland gesorgt.