In weniger als drei Stunden startet das Spiel Deutschland gegen Costa Rica - und wehe wenn Deutschland nicht haushoch gewinnt... Denn dann können sich die Spieler, wie auch der Trainer nicht mehr in Deutschland blicken lassen. Auf dem Papier sieht ein Sieg gegen Costa Rica denkbar einfach aus - glaubt man zumindest. Doch so einfach wird es wohl nicht werden, da Costa Rica den Fehler, den sie gegen Spanien gemacht haben, nicht noch einmal wiederholen werden.
Hansi Flick ist gut beraten Gündogan nicht mehr aus Gründen der political correctness den Weg aufs Spielfeld zu bahnen. Denn sollte dies der Fall sein, so wird die Spielbremse aus der Türkei sich im Zeitlupentempo darum bemühen das deutsche Spiel nach vorne auszuhebeln und so gut es geht zu sabottieren. Auch Thomas Müller, so leid es mir für ihn tut - ist nicht fit und gehört daher nicht in die Startelf.
Ziel der deutschen Mannschaft muss es sein, das Heft für das Achtelfinale selber in die Hand zunehmen und mindestens 8 Tore Unterschied zustande zu kriegen oder durch viele Tore - am besten fünf - in der ersten Halbzeit Spanien so unter Druck zu setzen, damit diese zumindest ein Unentschieden gegen Japan fabrizieren, andernfalls könnte Spanien sich versucht sehen den Japanern gegen einen Sieg zu schenken, damit die lästig werdende deutsche Mannschaft ihnen nicht spätestens im Finale über den Weg läuft.
Ob es so kommt wissen wir nicht - aber heute ist kein Platz für Experimente. Musiala braucht flinke Mitspieler, die konditionell hohes Tempo gehen können und im Stande sind Costa Ricas Abwehr auszuhebeln. Gündogan gehört definitiv nicht dazu - und Müller wird vermutlich ebenso wenig im Stande sein eine volle Distanz auf hohem Niveau zu spielen.
Sollte Flick den läuferisch starken Gnabry rausnehmen und dafür Müller auflaufen lassen, dann wird das heute vermutlich nix mit vielen Toren. Dann heißt es nur noch beten, dass die Spanier den Japanern nicht den Vortritt vor den deutschen lassen.
Richtig schwierig wird es, wenn Costa Rica im Anrennen der Deutschen gegen das Tor der Mittelamrikaner Neuer tunnelt oder in welcher Art und Weise auch immer zuerst ein Tor schießt. Denn dann könnte die Psyche der deutschen Elf direkt einen Knax bekommen. Die Costa Ricaner haben gegen Japan kein Weltklasseniveau gezeigt, aber dafür waren sie in der Ausbeutung ihrer einzigen Chance sehr effizient - sieht man mal von dem aberkannten Abseitstor kurz vor der Halbzeit einmal ab.
Deutschland muss über die ganze Spieldistanz volles Tempo gehen - und 90 Minuten gegen die Wand von Costa Rica anrennen und dabei mindesten ein 8:0, ein 9:1 oder 10:2 usw. fabrizieren - alles andere heißt die Kontrolle über das Weiterkommen fahrlässig aus der Hand zu geben. Warum also nicht ein 11:1 fabrizieren und dann sich eindrucksvoll für das Achtelfinale zurückmelden?
Sich auf die Spanier zu verlassen ist dabei eine denkbar schlechte Idee.
Um so einen Sieg zu fabrizieren, braucht es vielleicht statt Müller und Gündogan auch einen Moukoko und Aydemie, denn die bewegen sich nicht wie ein Faultier über den Platz der die Welt bedeutet.
Also auf ein gutes gelingen und vor allem viele, viele Tore....
Peace.
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