Hi zusammen,
geht es euch auch so wie mir? Ich freue mich eigentlich immer auf die Vorweihnachtszeit, die Zeiten wenn man Licht aus den Fenstern in die Dunkelheit strahlen sieht, wenn Schnee auf den Tannenzweigen glitzert, der Atem in Kondensfahnen vom Wind davon geweht wird und man dick eingepackt über eine mondbeschienene Schneefläche läuft. Zumindest stelle ich mir das immer genau so vor :) Und irgendwann in meiner Kindheit muss das auch mal so gewesen sein, rede ich mir zumindest ein, genau kann ich den Finger nicht auf die Zeit legen an der das so war.
Aber dann holt dich die knallharte Wirklichkeit ein, November und Dezember ist immer viel los, irgendwie scheint quasi jeder zweite meiner Verwandten da Geburtstag zu haben, normalerweise finden auch ne Menge Weinachtsfeiern und Glühweinabende statt, Geschenke müssen gekauft werden, die Arbeit verlangt ebenfalls immernoch eine Menge Zeit und Aufmerksamkeit und draussen ist es erstens saukalt und zweitens meistens auch noch echt ekliges Wetter mit wenig Sicht und viel Regen, manchmal sogar in feinem Londoner Niesel ...
Von Corona, der Impfdiskussion, der Gesellschaftsspaltung und all dem anderen drum herum will ich garnicht erst anfangen.
Da kommt manchmal der Gedanke über mich es dem Vogel Strauß gleich zu tun und mal unterhalb der Sandoberfläche zu schauen wie die Lage da so ist. Verlockend, verlockend aber leider auch nicht wirklich hilfreich.
Vermutlich muss ich es auch dieses Jahr machen wie ich es in den letzten Jahren gemacht habe, einen "Weihnachtsgefühldefibrilator" zum Einsatz bringen und einen ganzen Tag Weihnachtsplätzchen backen und dabei Weihnachtsmussik hören, wobei ich bei der Musik nicht ganz dem klassischen Weihnachtsradio folgen kann, spätestens das dritte Mal Last Christmas würde mich dazu bringen den Schnaps zu öffnen.
Die Frage ist nur wann ich dazu kommen :)
Wie sieht das bei euch aus? Ist das ne Zeit wie jede andere? oder habt ihr auch einen DeFi?
Ein schönes Wochenende!
Euer Jan