Entweder rauchen die westlichen Entscheidungsträger von morgens bis Abends Gras und ziehen sich zur Mittagspause noch eine Monster-Line Koks rein, oder sie leben in einer derartigen Blase, dass man sich ernsthaft fragen muss, was größer ist:
Ihre Arroganz oder ihre Dummheit?
Wenn man die peinlichen Auftritte und Aussagen einer offenbar infantilen und mittelintelligenten Außenministerpuppe beiseite lässt, wenn man die absurden Invektive aus London und die senilen Ausfälle in den USA ignoriert und wenn man die vollkommen geisteskranken Auftritte und Wahnvorstellungen der polnischen Führer ausblendet:
Dann bleibt zur Belustigung derjenigen, die den kollektiven Westen von außen betrachten, immer noch die sog. Friedensinitiative des italienischen Top-Diplomaten. Wenn ich so etwas in der Proseminar-Arbeit in Politologie eingereicht bekäme, würde ich meinem Studenten erzählen, er solle vielleicht besser Genderstudies oder Sozialpädagogik studieren.
Dass so etwas als offizielle Depeche über die UNO abgeht, ist kaum zu übertreffen.
Hier zum allgemeinen Amusement die Stellungnahme des russischen Ex-Präsidenten Medwedjew dazu, die - wie immer - vielleicht von dem einen oder anderen aufmerksam gelesen werden sollte.
Wie immer kostenlos und sexy die quick&dirty Übersetzung von Leroy für die Hive-Community:
https://t.me/medvedev_telegram/84
Anmerkungen zu „Friedensinitiativen“
Den Westen dürstet es langsam nach „Friedensplänen“, die zur Klärung der Krise in der Ukraine führen sollen. Daran gäbe es nichts auszusetzen, wenn es wirklich um die Ausarbeitung von Vorschlägen ginge, die wenigstens ansatzweise die Realität vor Ort in Rechnung stellen. Nichts dergleichen - lediglich Ausflüsse des Bewusstseinszustandes schreibwütiger Europäer.
Erst kürzlich zum Beispiel hat sich Italien hierbei hervorgetan, wie man aus der italienischen Presse erfährt. Das dortige Außenministerium hat dem Generalsekretär der UNO, Gutierres, irgendeinen vierseitigen Vorschlag für einen Friedensplan in der Ukraine übergeben.
Man bekommt das Gefühl, dass er nicht von Diplomaten ausgearbeitet wurde, sondern von örtlichen Politologen, die ihre Informationen aus Provinz-Blättern beziehen, die wiederum ausschließlich ukrainische Fake-News wiederkäuen.
Hier einige dieser Ideen.
Neutraler Status der Ukraine sowie ungehinderter Beitritt zur EU
Mit dem neutralen Status ist alles in Ordnung. Aber die Mitgliedschaft in der EU? Sie wissen doch, dass das ein Schwindel ist. So sehr Kiew sich auch tränenreich über die europäische Idylle auslassen mag: ohne NATO-Mitgliedschaft gibt es keine Chance dafür. In der NATO wartet keiner auf sie. Und ausschließlich als EU-Mitglied will sie offensichtlich keiner haben. Daher werden ihr auch alle möglichen Ersatzlösungen angeboten. Man hat langsam genug von den Flüchtlingen, den man unüberlegterweise Asyl gewährt hat. Oder wollen die mittlerweile übergeschnappten polnischen Regierenden dieses Thema als Faustpfand im Tausch für die Westukraine nutzen? Und erst die verrückt gewordenen Balten, die ständig im Fieberwahn vom Beitritt der Ukraine in die EU stammeln – um ihr eigenes politisches Gewicht zu stärken, welches sie durch ihren chronische Russophobie-Durchfall selbst geschwächt haben.
Autonomie des Donbass innerhalb der Ukraine
Offenkundiger Schwachsinn und billige Projektion. Die Entscheidung über ihr eigenes Schicksal haben die Republiken des Donbass bereits endgültig getroffen, und sie werden nicht zurückkehren. Das ist für all diejenigen, die sich an das Schicksal der Minsker Abkommen und das Morden von Zivilisten in der Lugansker und Donzeker Volksrepublik erinnern, nicht hinnehmbar.
Autonomie der Krim innerhalb der Ukraine
Dieser Vorschlag ist eine offene Provokation Russlands und eine Bedrohung seiner territorialen Unverletzlichkeit und könnte als Anlass für den Beginn eines richtigen Krieges verstanden werden. Es gibt in Russland und es wird in Russland keine politische Kraft geben, die bereit wäre, das Schicksal der Krim auch nur zu erörtern. Das wäre direkter nationaler Hochverrat.
Weiter muss man den Vorschlag nicht mehr analysieren. Er diente offenbar zu nichts anderem, als Kiew die Möglichkeit zu geben, sein Gesicht zu wahren.
Im übrigens ist ja die Ukraine selbst gar nicht zu Gesprächen bereit! Den russischen Vorschlag für einen Friedensvertrag versucht man schon seit längerem zu verdrängen. Als ob es ihn nie gegeben hätte. Sie setzen dort allein auf westliches Geld und westliche Waffenlieferungen: Krieg bis zum Endsieg.
Damit werden sie scheitern.
Denn in dem Augenblick, wo die militärische Situation kippt, werden die ukrainische Führung und das Oberkommando der Armee selbst in Bunkern nicht mehr sicher sein. Zukünftige PR-Besuche verschiedener dementer Opas und exaltierter Omas werden dann nämlich nicht mehr in Kiew stattfinden, sondern an der Grenze zu Polen.
Falls man also Friedensinitiativen vorbringt, dann bitte solche, die auf gesundem Menschenverstand basieren und die reale Lage widerspiegeln: Einen solchen Vorschlag hat Russland bereits vor längerer Zeit gemacht.
Wenn damit fortgefahren wird, Vorschläge im Sinne der Interessen der NATO und der westlichen Weltordnung zu unterbreiten, so werden diese ganz einfach ignoriert werden. Einfach ausgedrückt: man wird ihre Verfasser dahin schicken, wo sie hingehören.
Solange wird weiter daran gearbeitet, die Ziele der militärischen Spezialoperation kompromisslos durchzusetzen.
Gruß noch von Leroy in die Zukunft - macht Euch bereit! Demnächst in diesem Kino: