Die Zähler für Gas und Strom haben den Schnelldurchlauf für sich entdeckt. Der Griff zum Benzinhahn wird zum Horrorerlebnis. Der Zugang zur Energie bewirkt das Gegenteil dessen, was die Bedeutung des Wortes überhaupt verspricht. Anstatt Antrieb, legt sich eine immer enger werdende Schlinge um deinen Hals. Eine Preissteigerung von bis zu 100 % kann auch getrost als Nackenkeule bezeichnet werden. Dass sich die Lebensmittel dem Hang zum „Teurer werden“ angeschlossen haben, hinterlässt so manche Lücke in der täglichen Ernährung.
Ohne größere Umschweife nutzt die EU, die als Gesellschaftsmodell die Gemeinschaft der Europäer symbolisieren sollte, die recht günstige Gelegenheit und reiht sich ein in das Katastrophenszenario und bricht kurzerhand zusammen. Dies sind also heutzutage die Werte, zu denen man einst riet, zu ihnen voller Stolz aufzuschauen.
Ohne Zweifel ist es das ausgemachte Ziel der amerikanischen Verbündeten Europa zu schädigen und genüsslich zu demütigen. Dies erleichtert eine wirtschaftliche Stagnation, aus der, auch bei einer Betrachtung durch die rosarote Brille, kein rasches Entrinnen in Sicht ist.
Eine berechtigte Frage scheint mir, wie Europa das Gas-Problem zu lösen gedenkt? Das Problem hierbei ist weniger in dem Bereich zu suchen, wer uns überhaupt und zu welchem Preis Gas liefern möchte und kann. Die Komplexität des Ganzen ist das eigentliche Problem. Die notwendigen neuen Technologien verzehren eine Unmenge von Geld (welches aber schon für die Beschaffung neuen Materials für die Bundeswehr bereitgestellt ist) und ist erst in ein paar Jahren nutzbar. Rohöl-Lieferungen per Schiff stehen gar außer Frage, weil uns schlicht und einfach, bezüglich dieser enormen Menge, die Infrastruktur in und an den Werften fehlt.
Vielleicht sollten sich die obersten Strippenzieher auf oberster Ebene der EU, hinsichtlich der amerikanischen Einflussnahme, mal mit der Aussage von Herrmann Millmann auseinandersetzen, der da sagt:
„Wenn Sie ihr Leben nicht selbst in die Hand nehmen, wird es für Sie halt jemand anderes tun.“
Es grenzt doch an eine Form der Ungläubigkeit, mit welcher Gelassenheit die europäischen Länder eine solch offensichtliche Demütigung ertragen. Es sieht ganz danach aus, als wären wir bereits in dem Stadium des Schnauzehaltens und Zuhörens angelangt, da eine Befreiung aus dieser **„freundschaftlichen“ **Umarmung schlimme Konsequenzen für uns haben könnte.
Wie absurd ist es, wenn die Gasturbinen von Siemens, die das russische Gas zu uns pumpen, laut Vertrag von einer kanadischen Firma gewartet werden, die sich momentan jedoch weigert, dringend notwendige Teile zu liefern, da dies ja gegen die Sanktionsverordnungen verstoßen würde?
Gott sei Dank habe ich mich früh genug von meinen Siemens Energy Papieren verabschiedet. Denn die nehmen gerade den umgekehrten Weg der Gaspreise.
Noch eine letzte Frage:
Wer fühlt sich dazu berufen, dieses winzig kleine Volk der Europäer in Sachen Rebellion zu üben?
Grüße von der Maiglocke🌞