BOGOTÁ
Tag 4 mit Symptomen und ich fühl mich nochmal besser. Ich habe heute einen 30-minütigen Spaziergang gemacht auf der Suche nach einer Bank und dabei festgestellt, dass das Viertel, in dem ich gerade wohne deutlich ärmer aussieht als das Hippe, in welchem ich die meisten Tage meiner Reise verbracht habe.
Wie mittlerweile weit bekannt, haben häufig Menschen, die wenig besitzen mehr zu bieten. Schon während meiner 5 Minuten Spaziergänge der letzten Tage auf der Suche nach etwas zu essen, ist man mir mit einer nicht gewohnten Freundlichkeit begegnet. Während in dem Reichenviertel stehts eine gewisse Voreingenommenheit und Skepsis zu spüren war begrüßen die Leute mich hier mit herzlichen Blicken und sind aufrichtig bemüht mich zu verstehen, wenn ich spanisch mit ihnen spreche.
Auf dem Spaziergang habe ich wieder einmal eine Vielzahl sehr aufwendiger Graffitis gesehen. Es ist erstaunlich wie sich die Qualität zu der groben Masse an Graffitis in Deutschland unterscheidet. Simple Tags mit Namen findet man hier kaum. Die nachfolgenden Graffitis befinden sich auf einer einzigen Wand.
Da ich von mehreren suspekten Gestalten beobachtet wurde habe ich nur schnell ein paar Schnappschüsse machen können. In der Realität sind die Farben und Details noch beindruckender.
Viele Grüße
Metachimp