Hi, Jaki, ich lese das heute - etwas spät, um noch nützlich sein zu können - und gebe Dir in vielen Punkten Recht.
Allerdings gehe ich solche Umgebungsvariablen eher pragmatisch an. Man muss sich mit den Umständen, so man sie nicht ändern kann, soweit befassen, dass sich Wege öffnen (lassen), um zum eigentlichen Ziel zu kommen, denke ich.
Sich darüber zu ärgern, dass es ist, wie es ist, ist im Grunde Zeitverschwendung.
Sich mit den internationalen Geldwäschevereinbarungen und im Grunde überall verbreiteten Prozeduren hinreichend zu befassen und darauf vorbereitet zu sein, hätte ich eigentlich als nicht weiter erwähnenswert voraus gesetzt.
Daran, zu wissen wo und wie die Geldströme fließen, sind inzwischen im Grunde alle Staaten interessiert, weil es ja auch um deren Kontroll- und Besteuerungsmöglichkeiten geht, es sei denn, sie leben davon, genau diesen Bedarf der Verschleierungsabsichten - die unterstellt werden - zu decken. Und je autokratischer eine Gesellschaftsform regiert wird, desto kleiner werden die Spielräume und umso mehr ist Kreativität gefordert.
Es gibt ein paar sehr einfache Methoden, um sich aus den Schwierigkeiten, die Du schilderst, heraus und von den Beschwerlichkeiten, die darauf folgen, fern zu halten. Informationen zu möglichst allen potenziell kommenden Engpässen proaktiv einzusammeln und parat zu haben, ist die stabilste aller Währungen.
Bezeichne Dich als freier Journalist oder Autor, der über verschiedenste Themen für verschiedene Auftraggeber schreibt. Da das die Tätigkeit, die ja auch deine Aktivitäten in diesem Rahmen einschließt, weil Du das auch tatsächlich machst, zutreffend beschreibt, wirst Du damit vermutlich deutlich weniger Hürden zu nehmen haben, bzw. diese, so sie sich aufbauen sollten, leicht nehmen können. Inwiefern dafür welches Geld genau fließt, ist unabwägbar, aber stetig, weil es eine Frage des Fleißes ist, und den hast Du ja gewissermaßen in den Genen und einen Schluck obendrauf auch noch mit der Muttermilch verabreicht bekommen - als Deutscher... :-)
Eine gute Geschichte ist hier wie überall in vielerlei Hinsicht der Schlüssel zum Erfolg.
Ich wünsche Euch alles Gute und eine gute Zeit!
RE: Wie meine gescheiterten Versuche der Eröffnung eines Bankkontos auf den Philippinen mich in die traurige Realität der heutigen Überwachungswelt zurückholten.