Guten Morgen, Jaki, wie ich schrieb, ich stimme in diesem und anderen Punkten zu.
"[...] Nicht egal ist jedoch, wohin die Menschheit mit diesem Kontrollwahn steuert, nicht egal ist mir, wie meine Tochter einmal in dieser immer verrückter werdenden Welt leben wird.[...]"
So geht es mir auch.
Ich halte das für unumkehrbar und für noch lange nicht abgeschlossen - also am Ende dieser Entwicklung.
Eine umfassend vernetztes KI-System, das alles in einer Gesamtschau auszuwerten in der Lage ist, ist zwar noch nicht konkret in Sicht. Aber daran wird ja bereits gearbeitet.
Und wozu wird die Kapazität so einer Maschine dann voraussichtlich eingesetzt werden? Das und dessen Implikationen sollte uns beunruhigen.
Ich sehe das inzwischen als die Zwangsläufigkeit der absehbaren Entwicklungen - somit als Erwartungswert. Daher handle ich nach der Maßgabe dieser Erwartungswerte und Abstraktion und der potenziellen Wirkungen auf mich.
Ich halte das für die einzige Möglichkeit.
Ob Du auf den Philippinen oder an jedem anderen Ort bist, wo sich die vernetzten Institutionen einem weitgehend einheitlichen Regelwerk verpflichtet erklären, es wird immer einen Konsens der gemeinsamen Handhabung geben.
Und das ist die die möglichst lückenlos umfassende Umsetzung der Kontrollsucht.
'AlleÄ wollen kontrollieren und möglichst viel über anderen alle wissen. Kein neues Konzept, aber heute möglicher denn je. Und bald noch ausgefeilter umsetzbar.
Also befasse ich mich vorzugsweise mit den realistischen Möglichkeiten, unter dem Radar zu bleiben.
Die Empfehlung vor dem Hintergrund solcher Projektionen kann aus meinem Blickwinkel nur lauten: Eigne Dir das erforderliche Wissen an und bringe diese Kunst Deiner Tochter bei, wenn Du etwas gutes als Grundstock für ihre eigene Zukunft beisteuern willst, das niemand an der Quelle kontrollieren kann... ;-)
Kreativer Umgang mit den Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsweisen, die aus den Erkenntnisse und deren Implikationen abzuleiten sind, werden zukünftig den Unterschied ausmachen. Mit der puren Verärgerung darüber, dass es ist und kommt, wie es ist und kommen wird, ändert sich ja nichts. Wenn ich die Umstände nicht ändern kann, kann ich zumindest meinen Umgang damit an meinem Bedarf ausrichten und die gegebenen Möglichkeiten entsprechend nutzen.
Just my two cents.
PS: Es werden noch ganz andere problematische Umstände auf unsere Nachkommen und deren Folgegenerationen zukommen. Es ist absehbar. Die Geschichte der Evolution ist auch für uns relevant. Es werden nur diejenigen gut zurecht kommen, die das erkennen und damit am geschicktesten umzugehen imstande sind.
RE: Wie meine gescheiterten Versuche der Eröffnung eines Bankkontos auf den Philippinen mich in die traurige Realität der heutigen Überwachungswelt zurückholten.