Die Nacht auf dem Biwakplatz war äußerst ruhig und erst gegen 5 Uhr morgenes fingen die Vögel an zu singen, während sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumkronen kämpften. Zu diesem Zeitpunkt habe ich das Feuer bereits entfacht und bereitete mir Kaffee zu. Ich muss schon sagen: Die Kombination aus wärmendem Lagerfeuer, einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee und der aufgehenden Sonne inmitten eines Waldgebiets ist an Happinessfeeling kaum zu überbieten!
Feuer, Sonne, Kaffee
Der Kaffee entfaltete seine Wirkung und ich merkte die am Vortag beanspruchte Muskelgruppen. Vor allem die Oberarme und die Schulterpartie singnalisierten mir, dass ich doch nicht so durchtrainiert bin, wie ich dachte :) Da habe ich direkt Abhilfe geschaffen, in dem ich auf der Sitzbank neben dem Feuer einige Yogaübungen in meinen Wachprozess integriert habe.
Käferbesuch
Nach und nach wurden auch die anderen wach. Frühstück wurde zubereitet, Zelte zusammengefaltet, das Gepäck wieder transportfertig gepackt und zu den Kajaks, die unten am Fluss übernachtet hatten, getragen. Wir starteten in unseren zweiten Tag auf dem Wasser.
Hier gehts nicht weiter! - Oder doch?
In gewohnter Perfektion begleitete uns das Wetter. Es war warm, trocken und hell. Das führte dazu, dass ich geneigt war, mehrmals eine Badeinheit einzulegen :) Dazu parke ich mein Kajak an einer seichten Stelle und plmste ins kühle Nass. Nach der Ankühlung gins einfach weiter. Die Prozedur wurde mehrmals wiederholt.
Das zweite Teilstück war in etwa 14 Kilometer lang und wie bereits vom Vortag bekannt, waren etliche Hindernisse zu überwinden. An einer Stelle mussten die Kajaks raus aus dem Wasser und über eine Holzrampe einige Meter weiter wieder im Wasser eingesetzt werden. Aber auch das klappte problemlos. Zwischendurch überholten uns drei3 Kajaks mit etwas erfahreneren Menschen an Bord. Damit hatte es sich mit der Menschensichtung für den Tag auch erledigt. Es wirkt wirklich befreiend, den ganzen Tag nur das Plätschern des Wassers und das Gesänge der Vögel um einen herum zu haben.
Fotoshooting mit der blauen Hübschling
Gegen Nachmittag erreichten wir dann den zweiten Biwakplatz. Dieser war direkt am Wasser, sodass wir unser Zelt keine zwei Meter vom Fluss aufgebaut haben und dieser uns in der Nacht ein Schlummerliedchen sang. Wir waren so müde, dass die Session am Lagerfeuer extrem kurz ausfiel. Die Nacht war ruhig und erholsam!
Part 3 kommt :)