Hallo liebe DACH Community,
über 9 Monate ist es her, dass ich das letzte Mal über meine DIY PV-Anlage geschrieben habe. Durch die anhaltenden hohen Energiepreise und die Freude die die Anlage bis heute auslöst, finde ich es nun an der Zeit erneut einen kleinen Blick auf die Zahlen zu werfen.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!
Zahlen, Daten und Fakten
Anders als in den letzten Beiträgen möchte ich diesmal direkt mit den harten Fakten starten. Das Jahr 2026 ist bisher besser gestartet als das Jahr 2025. Obwohl der Winter deutlich kälter war als 2025 gab es mehr Sonnenstunden. Wodurch ich im Januar und Februar weniger Strom aus dem Netz ziehen musste. Der März und April verlief auf einem sehr guten Level fast identisch.
Bisher bin ich noch nicht dazugekommen meine nicht ganz optimale Verkabelung und Aufbau der Anlage zu korrigieren. Konkret meine ich damit, dass in der hinteren Reihe der PV-Anlage 12 Platten verbaut sind und in der vorderen nur 8 Platte. Dadurch gehören zwei Platten aus der hinteren Reihe zu dem Stringe der vorderen Reihe. Im Winter verschattet aber die vordere Reihe, die minimal Reihe. Dadurch kommt es zu ordentlichen Einbusen bei der Ertragskraft.
Allerdings gestalten wir aktuell einen Teil des Gartens um und planen vor der PV Anlage Lavendel, Rosen und andere Pflanzen zu pflanzen. Dadurch wird dieser Teil des Gartens grüner und ansehnlicher.
Dabei habe ich auch direkt die Vorarbeiten geschaffen, um die vordere Reihe um 4 Platten zu ergänzen.
Danach kann ich beide Strings mit 12 und 12 Platten betreiben und das Verschattungsproblem ist gelöst. So entsteht ein starker und ein schwacher Stringe.
Meine Break even Tabelle sieht weiter sehr erfreulich aus. Aktuell hat mir die PV Anlage in weniger als 2 Jahren 3.500 € an Stromkosten gespart. Damit die Anlage weiterhin im Plan bleibt, sollte Ende August eine Ersparnis von 4.500 € erreicht werden.
Allerdings werden zu diesem Zeitpunkt auch die Kosten minimal angestiegen sein. Für die vier PV-Platten und das zugehörige Materiale plane ich aktuell 550 € an Kosten ein.
Weiterer Ausbau geplant
Im März habe ich mein Haus mit zwei Splittklimaanlagen erweitert, dadurch steigt der Strombedarf bei uns nochmal an. Daher spiele ich mit dem Gedanken auch meine Garage auf einer Seite mit PV-Platten zu bedecken. Gerade mit unseren zwei E-Autos und dem Bitcoin Miner im Keller speisen wir praktisch nie Strom ein und können alles an Erzeugung auch selber abnehmen.
Bisher plane ich den Ausbau auf der Garage in zwei Schritten:
Installation eines Balkonkraftwerks mit Speicher. Der Strom im Speicher wird Abends ab 19 Uhr und morgens ab 5 Uhr entnommen um das Haus zu versorgen und der 9,6 Kwh Speicher im Keller ist um 8 Uhr noch deutlich voller. Damit kann sowohl die Klima besser versorgt werden, als auch der Miner über eine Stunde eher in Betrieb genommen werden.
Das neue Gartenhaus wird fertig. Das Balkonkraftwerk zieht auf das neue Gartenhaus um und auf der Garage wird anschließend eine richtige PV Anlage mit zweitem Speicher installiert. Aktuell plane ich hier nochmal 20 Platte auf das Dach zu bringen und meine gesamte PV-Leistung damit auf 20kwp zu bringen.
Das war es erstmal von der PV-Front. Ich wünsche einen schönen Sonntag
Euer OGfox