Hallo Freunde,
wisst ihr was ich immer wieder lustig finde? Wie klein die Welt eigentlich ist. Ich habe die Woche einen alten Bekannten getroffen, der mit mir vor Jahren studiert hat. Und wie es der Zufall will, keiner von uns beiden ist noch in der IT tätig. Und das aus gutem Grund. Ich meine wenn ich mir anschaue wie dort aktuell der Arbeitsmarkt ist, dann ist das alles nicht wirklich einfach. Viele Informatiker schauen gerade in die Röhre, da die Weltwirtschaft nicht gut darsteht und viele Unternehmen als erstes in ihrer IT Abteilung sparen. Ich meine warum nicht? Hier kann man einsparen und hat, wenn man jetzt kein Softwareentwicklungsunternehmen ist, nicht sofort eine negative Auswirkung. Und selbst wenn, kann man viele Leute rauswerfen, ohne das es direkt negative Auswirkungen auf das erste Ergebnis hat. Gut die Software ist fehleranfälliger und hat einige Probleme mit der Erweiterbarkeit, aber das interessiert viele Leute einfach nicht, vor allem Auftraggeber, die Fachlich keine Ahnung haben, was aber auch die Regel ist in Deutschland. Wenn ich mir es überlege, sind gut 50% der Verantwortlichen in den Unternehmen weit weg von der Lebensrealität eines Informatikers. Sie haben eine Idee und wollen eine schnelle Lösung haben, das sie langfristig funktioniert, ist egal. Man will was vorzeugen können.
Und so sind jetzt viele Informatiker auf der Straße gelandet, man braucht sie nicht mehr und sie müssen sich umschauen. Wenn ich ein paar Jahre zurückdenke, ist das eine ganzschöne Entwicklung. Noch vor wenigen Jahren war die Informatik ein garantierter Job. Heute ist es einer von vielen. Mal schauen wo die Entwicklung noch hingeht, ich bleibe gespannt.
In dem Sinne, gehabt euch wohl und habt ihr auch schonmal die Erfahrung gemacht, dass sich das Arbeitsumfeld in einzelnen Berufen so stark verändert hat? Ich meine solche Umbrüche gab es ja im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder.