Hallo Freunde,
ich habe schon wieder eine Woche pendeln nach München geschafft. 200 Kilometer einfache Stecke und das zwei Mal am Tag, zwei Stunden geplant pro Tag zu fahren und was soll ich sagen. Montag und Dienstag gab es keine großen Probeleme, an beiden Tagen war ich immer nur wenige Minuten zu spät und damit meine ich wirklich nur zwei Minuten am Tag. Am Mittwoch war alles pünktlich und dann kam Donnerstag. 15 Minuten zu spät in München angekommen, weil dummerweise Güterzüge unsere Strecke blockiert haben. Aber ich habe es immer noch vor dem Kollegen geschafft, der mit dem Auto gefahren ist und was soll ich sagen, am Nachmittag bin ich sogar 10 Minuten zu früh nach Hause gekommen. Ich weiß das klingt komisch, unser Schaffner war auch überrascht, aber manchmal überrascht auch die Deutsche Bahn. Und heute, was soll ich sagen, es hat geklappt. In der Früh war ich pünktlich in München und bin mit zwei Minuten Verspätung in Nürnberg wieder angekommen.
Und wenn ich mir das alles anschaue, dann ist es beeindruckend, das ich jetzt für 10 Euro in dieser Woche knapp 2000 Kilometer zurücklegen konnte. Mein Auto braucht auf der Autobahn gute 5 Liter auf 100km, also hätte ich hier gute 100 Liter Benzin verbraucht, was halt bei 2 Euro pro Liter schnell 200 Euro geworden wären, von Versicherung und Verschleiß noch gar nicht gesprochen. Und gleichzeitig hat man eine Menge Zeit. Ich konnte schlafen, was beim Autofahren eher ungünstig ist. Ich meine als Fahrer am Steuer zu schlafen ist schwierig.
Und was man auch nicht vergessen darf sind die Baustellen und Staus auf der Autobahn. An Ingolstadt wäre ich im Berufsverkehr zum Schichtwechsel von Audi vorbei gekommen und das in Kombination mit der Baustelle dort, ist das ganze nicht einfach. Man muss mit Verspätung rechnen und schneller als 150 kann man auf dieser Strecke kaum fahren, vor allem wird das ganze auch noch teuer, vor allem wenn ich mir die Spritpreise anschaue.
Und dann kommt noch München, mit dem Zug komme ich relativ schnell in München an und habe dadurch relativ wenige Probleme mit einem Parkplatz und vor allem den Parkgebühren. Ich meine um die Ecke meiner Hochschule gibt es zwar ein Parkhaus, aber dort kostet es 15 Euro am Tag zu parken. Und das ist einiges an Geld, wenn man sich das so überlegt. Das wären dann auch noch einmal 75 Euro fürs Parken, mit dem Sprit wäre ich auf die schnelle fast 300 Euro los geworden. Und 300 Euro zu 10 Euro Kosten die vor Ort anfallen, sind nicht zu schlagen.
Aber mal schauen wie es das nächste Mal wird. Die Strecke soll in absehbarer Zeit umgebaut werden. Aber hey, was solls. Vielleicht muss ich dann wirklich mal mit dem Auto pendeln oder mir vor Ort ein Hotel nehmen.
In dem Sinne, gehabt euch wohl und ich hoffe ihr habt mit der Deutschen Bahn auch so viel Erfolg wie ich in dieser Woche, denn oft hat man leider weniger Glück dabei. Wobei ich zugeben muss, die Zahl der Staus auf der Autobahn hat auch ordentlich zugenommen.