Hallo Freunde,
ich habe mir mal wieder die Zeit genommen etwas Sinnlos Zeit zu verbringen und habe dabei irgendwie etwas die Zeit aus den Auge verloren. Was soll ich sagen, es war mal wieder ganz angenehm nicht mehr über diese Welt nachzudenken. Ich war dieses Wochenende auch auf einer Konferenz in Augsbrug bei dem wir uns mit dem Thema CBNR(e) Lagen beschäftigt haben. Ein Thema das nicht einfach ist. Ich meine ihr müsst einfach mal überlegen, wie wir schon mit Corona kämpfen mussten und dann muss man erstmal ein Nervengift im Kopf haben, das in einer bevölkterten Region ausgesetzt wird. Das ganze kann nur in der Katastrophe enden. Wenn ich einen Kameraden zitieren darf: "Es werden Menschen sterben."
So und dann fangen wir mal an das wir wieder ins 18 Jahrhundert nach Osteuropa gehen. Um genau zu sein in die heutige Ukraine. In dieser Zeit kam es zur Gründung vieler kleiner Orte. Wir sind um genau zu sein im Jahr 1721 am Ende des Hetmanats. Die Region wurde Teil des Zarenreichs und viele ukrainische Bauern sind zu dieser Zeit aufgebrochen neue Siedlungen zu gründen, ihnen folgten dann später auch Deutsche. Russland hatte in dieser Zeit ein großes Bevölkerungsdefizit als Folge des großen nordischen Kriegs. Als Lösung wurden neue Siedlungen gegründet, bevölkert aus dem Westen Europas und eben dem noch übrigen Hetmanat. Später kamen auch deutsche Siedler in die Region und vor allem noch weiter nach Osten, die Vorfahren der heutigen Russlanddeutschen. Spielerisch fängt diese Zeit an mit einem kleinen Camp mit einer Gruppe von Familien und einer Art Rathaus. Die erste Maßnahme ist es einen Holzfäller und eine Lehmgrube gebaut, um Rohstoffe für den Bau der ersten Häuser zu haben. Den wenn die Menschen bis zum ersten Schnee keine Häuser haben, werden sie abwandern, denn in einem Zelt ist der Winter schwierig zu überstehen.
Wie man hier sieht, hat es geklappt. Man hat im ersten Kapitel des Spiels zwei Arten von Wohnhäusern. Eines mit Garten und eines ohne Garten. Die Häuser mit Garten ermöglichen es Lebensmittel zu produzieren und können sich selbst versorgen. Die Wohnhäuser ohne Garten sind auf einen Markt angewiesen. In jedem dieser Häuser lebt eine Familie, bestehend aus einem Mann, einer Frau, Kindern und Eltern der Bewohner. Wenn zum Beispiel ein Ehepartner stirbt und ein Kind bereits Erwachsen ist, zieht dieser Elternteil in dessen Haus. Die Eheleute, Senioren und Kinder können arbeiten, wobei es bestimmte Jobs gibt, die nur Männer, andere nur Frauen und manche Jobs beide erledigen können. Kinder können nur in der Ernte und beim Transport von Waren helfen.
Wie man sieht, die Zelte der ersten Siedler sind weg, es werden weitere Häuser für neue Siedler gebaut. Diese brauchen Arbeit und Essen auf dem Markt zu diesem Zeitpunkt. Wenn man ein Lagerhaus baut, kann man von den Häusern mit Garten Essen kaufen, das dann später auf dem Marktplatz weiterverkauft werden kann. Dazu wird noch Rathaus außerhalb der Anlage gebaut. Das Rathaus bietet Arbeit für den Bürgermeister, seinen Schatzmeister und Bauarbeiter, dieses Gebäude muss aber nicht im Zentrum des Dorfes sein. Es reich am Rand der Siedlung, dann ist in der Mitte mehr Platz für Wohnhäuser und Marktplätze. Hier sind kurze Transportwege wichtig.
Was ich immer schön finde ist der Detailreichtum. Man braucht Nägel, Holz, Lehm und Stroh für das Dach. Und sobald die Materialien vor Ort sind wird eines nach dem anderen verbaut, manchmal kann man das ganz schön anschauen, wie eine Wand nach der anderen hochgezogen wird.
In dem Sinne, gehabt euch wohl. Ich verschwinde mal wieder in einer virtuellen Welt für heute.