Hallo Freunde,
ist etwas ruhig geworden die letzten Tage, eigentlich war das die Tage anders geplant. Aber ich hatte mit meinen Kater zu tun. Nicht den vom Bier, sondern so einem felligen kleinen Ding, das mich seit zehn Jahren begleitet und auf dumme Ideen kommt. In diesem Fall ist der Kleine auf die Idee gekommen die Aufsaugeinlage von einer Hünchenpackung zu fressen und leider besteht die auch zum Teil aus Plastik, also musste ich mit ihm zur Tierklinik, in der Hoffnung, dass man das ganze rausbekommt. Und dann ging das ganze los und wir hatten zwei Tage am Stück, einmal sechs Stunden und einmal acht Stunden in der Tierklinik vor uns und ich bin fast sechshundert Euro losgeworden. Der kleine Idiot hat das teuerste Plastik seiner Karriere gefressen. Anders kann man das ganze nicht bezeichnen.
Ich fand es nur spannend wie ähnlich so eine Tierklinik zu einer Klinik für Menschen ist, nur das man dort auch die Besitzer mit dabei hat. Bei grünen Patienten wird erstmal geschaut und nach der Triage ein Termin ausgemacht, bei gelben Patienten wartet der Besitzer mit dem Tier auf eine Behandlung und bei Roten Patienten wird das Tier sofort behandelt, während der Besitzer dokumentiert und Formulare ausfüllt. Das habe ich vor Ort beim Einschläfern eines Hundes mitbekommen, der überfahren wurde, er wurde sofort mit einen Zugang versorgt und dann die Besitzer zum Einschläfern nach hinten geholt.
Ich hatte Glück, dem Kater gehts wieder gut, aber es war eine interessante und sehr teure Erfahrung.
In dem Sinne, gehabt euch wohl.