Liebe Alle,
Kinder bzw. Heranwachsende sind wesentlich leichter manipulierbar als Erwachsene, da sie wenig differenzieren und die Welt in Gut und Böse einteilen. Daher spielten Jugendorganisationen wie die sowjetische Komsomol-Jugend, die Hitlerjugend oder die Roten Garden in China eine wichtige Rolle bei der Indoktrination der Menschen und der Festigung der Macht in totalitären Systemen. Parallelen zur FFF-Generation, den wie gehirngewaschen wirkenden Schulschwänzen, sind durchaus erkennbar. Weil die Eliten wissen, dass sie dank ihrer effizienten Propaganda die Jugend im Sack haben, wurde das Wahlalter so weit wie möglich nach unten geschoben (das Alter, ab dem man voll strafmündig ist aber nicht).
Auch junge visionäre Führer gab es in der Geschichte immer wieder. Man denke nur an den bizarren Kinderkreuzzug im frühen 13.Jhd, der sich aufgrund der Visionen des Hirtenknaben Étienne de Cloye und eines Nikolaus aus Köln bildete. Der Kreuzzug endete in einem kompletten Desaster (noch bevor das heilige Land erreicht wurde) und für die meisten Teilnehmer tödlich. Drei weitere Personen verdienen eine nähere Betrachtung:
Das Fegefeuer der Eitelkeiten
Girolamo Maria Francesco Matteo Savonarola (1452-1498) war ein fanatischer Bußprediger in Florenz, der 1497 Scharen von Jugendlichen und Kindern aufstachelte und durch Florenz ziehen ließ, um „im Namen Christi“ alles zu beschlagnahmen, was als Symbol für die Verkommenheit und Verderbtheit der Menschen gedeutet wurde. Dazu zählten nicht nur pornographische Bilder, sondern auch Gemälde, Schmuck, Kosmetika, Spiegel, Spielkarten, Musikinstrumente, Noten, und sogar Möbel oder Kleidungsstücke (wenn sie als zu teuer angesehen wurden). Heute würden zweifellos auch SUVs darunterfallen. (Erinnert irgendwie an die "Spatzen", falls jemand Games of Thrones gesehen hat). Teilweise lieferten die Besitzer diese Dinge auch selbst ab, wohl eher aus Angst vor Bestrafung als der Reue wegen. Diese Gegenstände wurden dann auf einem riesigen Scheiterhaufen verbrannt - das "Fegefeuer der Eitelkeiten". Der Maler Botticelli warf sogar einige seiner Bilder selbst in die Flammen!
Hieronymus Savonarola Quelle
Nach einem Jahr war der Spuk allerdings vorbei, Savonarola wurde exkommuniziert, gefoltert, zu Tode verurteilt, gehängt, verbrannt (an der gleichen Stelle, an der er zuvor das Fegefeuer der Eitelkeiten veranstaltet hatte!) und seine Asche in den Fluß Arno geworfen. Er gilt für die heutige katholische Kirche als Märtyrer.
Nongquawuse und die Tragödie der Xhosa
1854 hatte sich, eventuell von europäischen Siedlern eingeschleppt, beim Vieh der südafrikanischen Xhosa eine Krankheit ausgebreitet. Viele Tiere starben und die Xhosa erklärten dies mit Hexerei. Das Getreide war von Dürre betroffen und überhaupt litten die Xhosa unter Konflikten mit Nachbarstämmen (Zulu) und hereindrängenden europäischen Siedlern (Buren, später die Briten).
Nongquawuse Quelle
Das Mädchen Nongquawuse (1841-1898) hatte 1856 beim Wasserholen eine Vision, wonach sie Geister gesehen hätte, die ihr erklärten, dass die Toten auferstehen würden und alles gut werden würde, wenn die Xhosa ihr gesamtes Vieh und ihre gesamte Ernte töten bzw. verbrennen würden, weil beide verhext wären. Am Anfang glaubte man ihr nicht, doch als am nächsten Tag ihr Onkel zum Wasserholen mitkam, hörte er die selben Stimmen und die gleiche Botschaft und informierte dann die Stammesführer und alle Xhosa. Da andere Seher zeitgleich den Tod des verhassten britischen Gouverneurs der Kapkolonie, George Cathcart, richtig vorhergesagt hatten, glaubten die Stammesführer Nongquawuse und ließen rund 400.000 Rinder schlachten und alle Ernten vernichten. Doch am verheißenen Stichtag passierte nichts. Bis zu 70.000 Xhosa verhungerten oder wanderten ab in die britische Kolonie. Die Xhosa gaben die Schuld einigen wenigen Bauern, die sich nicht an der Viehtötung beteiligt hatten und sich geweigert hatten, ihr Getreide zu vernichten. Ihr Unglauben hätte den Zorn der Ahnen erregt und sie wurden verfolgt und einige sogar getötet. Binnen eines Jahres war die Bevölkerung der Xhosa von 105.000 auf 26.000 gesunken. Das entvölkerte Land wurde mit europäischen Siedlern aufgefüllt. Einige behaupteten später, Nongquawuse sei von Europäern manipuliert worden, um die Katastrophe auszuösen.
Greta Thunberg
Zwischen der bei der Prophezeiung 15-jährigen Nongquawuse und der Klimagöre Thunberg gibt es einige Parallelen: Die Weissagungen der beiden waren/sind gleichermaßen unzutreffend. Es gab in der Vergangenheit schon öfter Wärmeperioden (siehe Klimaoptimum der Römerzeit) - die Natur hat sich stets darauf eingestellt. Bei beiden gibt es Gerüchte/Indizien, dass sie manipuliert werden. Um die Welt vor dem baldigen "Klimatod" zu retten, muss nicht Vieh geschlachtet werden, aber das Äquivalent, nämlich die Grundlage unseres Wirtschaftens überhastet aufgeben, das (derzeit) auf fossilen Brennstoffen beruht. Nicht Getreide soll vernichtet werden, aber die Nahrung soll umgestellt werden, um weniger Methan auszustossen. Die Dekarbonisierung und Entindustrialisierung der Gesellschft entspricht ziemlich dem, was für die Xhosa damals der Wegfall der Rinder und des Getreides gewesen ist. Die Stammesführer glaubten dem weissagenden Mädchen wie heute die politischen Eliten Gretas simple Botschaften fast schon als sakrosankte Einsichten betrachten, die nicht weiter hinterfragt werden dürfen, und handeln dementsprechend (bald auch schon die USA).
Wer glaubt, dass durch Corona jetzt alles anders ist, täuscht sich schwer. Gerade unter dem Einfluss dieser geplanten Krise (der Virus war sicher ungeplant, aber was daraus gemacht wurde, deutet stark auf eine konzertierte Aktion (WHO!) hin) konnte schon mal die Leidensfähigkeit (und Passivität) der Bevölkerung ausgetestet werden, bzw. man hat den Ernstfall "geprobt", wie Söder sich letzten Mai verplapperte.
Nicht wenige Politiker geben offen zu verstehen, dass es nie wieder so sein wird wie vorher (von Klaus Schwab und Peter Schwartz ganz abgesehen) und begründet wird das mit dem propagandistisch (FFF!) in den letzten Jahren perfekt aufbereiteten Klimawandel als "doomsday"-Szenario. "Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer", bringt es Wolfgang Schäuble auf den Punkt. Statt einem Corona-Lockdown werden Klima-Lockdowns verhängt werden, die eventuell gar nicht mehr als solche erkannt werden, weil die Bevölkerung schon in einem regelrechten Lockholm-Syndrom gefangen ist (eine fatale Mischung aus Lockdown-, partiellem (Maulkorb) Locked-In- und Stockholm-Syndrom)! Die Fluglininen z.B. haben sich ja schon erheblich eingeschrumpft, um sich an das zukünftig viel kleinere Niveau anzupassen. Eigentlich befinden wir uns jetzt schon mitten in der Implementierungsphase des "Great Reset", denn was sind die jetzigen Lockdowns (zumindest bei uns) anderes als ein Dauerzustand des Unrechts, der schon längst hätte aufgehoben werden müssen angesichts der sinkenden "Positiven"-Zahlen.
Die Kinder (und die geheuchelte Sorge um deren Zukunft) sind da nur die Speerspitze der Propaganda und naive Wegbereiter der Transformation zu einer neuen Gesellschaft, die kein Mensch bei Verstand ja wählen würde (die Zeiten des relativen Wohlstands des frühen 21.Jhd. werden für immer vorbei sein). Wieviel die Kinder den Politikern in Wirklichkeit wert sind, sieht man an den Corona-Massnahmen, bei deren Erstellung sicher kein Kinderpsychologe Berater war.