Liebe Hivegemeinde,
Liebe Freiheitsfreunde,
Liebe Freiheitsfeinde,
wir leben in Zeiten in denen es einem revolutionären Akt gleich kommt, wenn man sich grundlos aus dem Haus begibt und dazu auch noch sein Gesicht unverhüllt zeigt.
Um das Ganze einzuordnen, wollen wir uns ein paar Ereignisse des 20. Jahrhunderts anschauen.
1955 - die Tragödie von Le Mans
Am 11. Juni 1955 kommt es beim 24h Rennen von Le Mans zu einer Kollision zwischen den Rennfahrern Pierre Levegh und Lance Macklin.
84 Zuschauer sterben dabei und weitere 180 Zuschauer werden zum Teil schwer verletzt.
Das Rennen wurde fortgesetzt.
Im folgenden Jahr stiegen die Zuschauerzahlen sogar an.
2. 1968-69 - Hongkong Grippe
Die Hongkong Grippe hat im Zeitraum 1968-1969 weltweit ca. 1 Million Menschen getötet.
In den USA starben etwa 100,000 Menschen.
Es gab keinerlei Ausgangsbeschränkungen, Konjunkturprogramme, Zinssenkungen, Maskenpflicht, usw.
Anstatt mit Mundschutz rumzulaufen und sich zehn Mal am Tag die Hände zu desinfizieren, verbrachte die Jugend ihre Zeit entweder so:
oder so:
1989 - Friedliche Revolution
Obwohl man aus den Jahren 1953 (DDR), 1956 (Ungarn) , 1968 (CSSR) und 1989 (VR China) wusste, wie kommunistische Regierungen auf Proteste reagieren, gingen hunderttausende so lange auf die Straße, bis Honecker und seine Freunde abdankten.
Die irrationale Angst vor jeglicher Form von Risiko ist wohl eine Wohlstandserscheinung.
Die Mehrheit der Menschen will es so.
Nur gut, dass es heutzutage praktisch nichts mehr zu entdecken gibt.
Wäre sowieso viel zu gefährlich.
Schönes Wochenende und bleibt bloß in euren Häusern, schließlich ist da draußen das ganze CO2.
Stephan Haller