Wenn ich dort 100 Milliarden hätte, würde ich öfter nachschauen!
Bei einer Geschäftsbank würde das sogar Sinn machen.
Nicht aber bei einer Zentralbank.
Warum muß D. die 2.größten Reserven der Welt haben, wenn es nicht mal Geld für anständiige Schulen und würdevolles ALtwerden hat? Reichen nicht die z.B. 10.größten Reserven?
Das hat aber nichts mit den Goldreserven zu tun.
Will die Bundesregierung bessere Schulen, Straßen usw. (was ich bezweifle), dann wird das Geld dazu genauso bereitgestellt wie die 50 Milliarden jährlich für die Asylanten (für die man ja auch keine Goldreserven verkaufen muss).
Dann muss der Bundestag einfach über den Haushalt abstimmen und die Bundesbank schreibt die Reserven den Banken, wo die Baufirmen ihr Konto haben, gut. Danach erhöhen die Geschäftsbanken den Baufirmen ihre Konten entsprechend. Sollte das Konto der Bundesregierung bei der BuBa nicht ausreichend gedeckt sein, müssen zusätzlich neue Anleihen verkauft werden und falls nicht genug Reserven in System sind, muss die Bundesbank den Banken alte Anleihen abkaufen.
Hätte man das System etwas vernünftiger gestaltet, könnte man sich diesen Unsinn sparen und die BuBa könnte die Anleihen gleich direkt von der Bundesregierung kaufen. Faktisch tut sie es über Umwege sowieso.
Ich frage mich auch wie ein Aktiventausch bei der BuBa (Gold gegen USD) seinen Weg in den Bundeshaushalt finden soll.
Will die BuBa ihre Währungsreserven reduzieren, macht sie das nicht, indem sie USD gegen Euro tauscht und diese hält.
Wie sollte das auch gehen. Die Bundesbank hat ja kein Konto bei sich selbst, auf das sie sich dann selbst Zinsen zahlt.
Sie würde wenn dann Euro Staatsanleihen kaufen. Dann wären mehr Reserven im System.
Der Bundesregierung würden nur die Zinsen am Jahresende als Teil des Bundesbankgewinnes zufließen.
Zinsen, die sie vorher selbst bezahlt hat (rechte Tasche, linke Tasche).
Die viel wichtigere Frage, als die Frage nach der Finanzierung, ist ja, ob es überhaupt genug Baufirmen und Arbeitskräfte im Land gibt, um die Straßen und Schulen zu sanieren, ohne dass in diesem Sektor die Preise exorbitant steigen.
Auch bei einer Rentenerhöhung ist dies die entscheidende Frage.
Gibt es genug Waren und Dienstleistungen, so dass die Rentenerhöhung nicht zu steigenden Preisen führt.
Bei den Flüchtlingen ist der Fall klar. Diese müssen, da sie zum allergrößte Teil nicht arbeiten, inflationär wirken. Man hat Millionen von Leuten ins Land geholt, die konsumieren, aber nicht produzieren.
Das Verhältnis von Produktion und Konsum ist für eine Volkswirtschaft entscheidend.
Nicht das Geld oder Gold.
RE: Was ist eigentlich mit den deutschen Goldreserven?