Seid gegrüßt meine lieben Hiver und Mitleser,
bei dem heutigen schönen Wetter musste ich einfach die Gelegenheit nutzen und endlich mal wieder mit dem Rad fahren. Das Klapperteil hatte schon Staub angesetzt. Auch wenn es schon alt und nicht mehr so gut in Schuss ist erfüllt es wacker seinen Zweck. Also Staub runter und ab in den Clara Park. Benannt ist der Park nach der Kommunistin und angeblichen Frauenrechtlerin Clara Josephine Zetkin. Von 1955 an bekannt unter dem Namen Zentraler Kulturpark Clara Zetkin, war der Ort mit 125 Hektar Fläche, bis 2011 Leipzigs größte Parkanlage. Eigentlich heißen die Abteile inzwischen unterschiedlich. Der Johannapark und der Palmengarten erhielten ihre ursprünglichen Namen 2011 zurück.
Ein Abguss von August Gauls "Bär auf Kugel". Das Original wurde für das Kaufhaus Wertheim in Berlin angefertigt. Dieser Abguss ziert den Park seit 1985.
Der Musikpavillon von außen, mit angeschlossenem Restaurant und Biergarten. Hier finden in der warmen Jahreszeit auch manchmal Konzerte statt.
Errichtet wurde er 1912 um die Besucher des Parks mit Orchesterkonzerten zu unterhalten. Unter Leitung des Stadtbaurates Otto W. Scharenberg erhielt der Pavillon einen 8-eckigen Grundriss mit einer Länge von 10 m, einer Tiefe von 6,40m und einer Höhe von 9,70m.
Eingentlich wollte ich kein Geld ausgeben, aber dem Ruf des Bieres konnte ich dann doch nicht widerstehen. Nach irgendwelchen Gs hat übrigens keiner gefragt, so konnte ich meine Bazillen ungestört verbreiten.
Diese hölzerne Brücke führt auf eine kleine Insel. Dort kann man oft einige Enten antreffen.
In der Nähe der Brücke befindet sich auch die Lutherkirche. Sie wurde nach der Grundsteinlegung 1883, ein Jahr später am nordwestlichen Ende des Johannaparkes erbaut.
Ich hoffe die Impressionen meiner kleinen Radtour haben Euch gefallen und vielleicht dazu inspiriert auch mal ein bisschen Vitamin D zu tanken. Ich empfehle mich und wünsche Euch noch einen erfolgreichen Tag.