Es wird immer absurder!
Wer in Österreich unterwegs ist, wird feststellen, dass es noch etliche Geschäfte/Lokale gibt, die nur Bargeld akzeptieren. Gut so! Denn Bargeld ist Freiheit. Ohne Bargeld werden wir ein Stückchen mehr zum gläsernen Bürger.
In einer populistischen Aktion (oder weil ihm FPÖ-Chef Kickl im Nacken sitzt) hat der ÖVP-Bundeskanzler Nehammer, auch liebevoll Schmähammer genannt, seinen Willen bekundet, das Recht auf Bargeldnutzung in der Verfassung zu verankern. Ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht, ist eine andere Frage. Im Ernstfall geht EU-Recht vor nationalem Recht.
Aber interessant ist, wie darüber berichtet wurde. Das als "Nachrichtenagentur" bezeichnete Propagandaorgan Reuters (von der dann alle anderen Mainstream-Medien fleissig abschreiben) hat das so dargestellt:
Wie bitte? Jetzt ist ernsthaft Bargeld schon rechtsextrem? Ein seit Jahrtausenden bewährtes Zahlungsmittel? Sogar die österreichische Nationalbank hat sich "mehrfach für die Beibehaltung des Bargelds stark gemacht und seine Vorzüge unterstrichen".
Man sollte einmal untersuchen, wie sich Reuters finanziert, aber das würde sich wohl keiner der heutigen Journaillen trauen...