So behaupten es zumindest britische "Historiker"!
Der im Jahr 204 n.Chr. geborene Varius Avitus Bassianus war ein syrisch-stämmiger Sohn eines Priesters und Statthalters. Durch einen Putsch kam er an die Macht, indem er als angeblicher unehelicher Sohn des im Jahr 217 ermordeten Kaisers Caracalla ausgegeben wurde und so (und mit viel Geld der Familie) die Soldaten auf seine Seite gebracht wurden. Als Kaiser nannte er sich Marcus Aurel(l)ius Antoninus, den heutigen Namen Elagabal bekam er erst viele Jahre nach seinem Tod.
Die Regierungsgeschäfte waren ihm egal, sein Hauptanliegen war die Einführung des Elagabal-Kults als Staatsreligion. Elagabal war einer von vielen damals verehrten Göttern, aber die Verdrängung von Jupiter als Hauptgott und Ersetzen durch den eher unbekannten Elagabal war für die römischen Elite ein Unding. Dadurch und durch viele Verfehlungen (z.B. hatte er eine vestalische Jungfrau geheiratet - für die Missachtung der Keuschheitspflicht einer Vestalin stand traditionell die Todesstrafe!) war er verhasst und völlig isoliert. Schliesslich wurde er, nach 4 Jahren Regentschaft, im Alter von 22 Jahren von meuternden Soldaten ermordet.
Dieser Kaiser, der Symbol war für die spätrömische Dekadenz und den Sittenverfall sowie verhängnisvolle orientalische Kultureinflüsse, soll also als erste antike Transfrau herhalten. Abgesehen davon, dass er nicht gerade ein vorbildlicher Charakter war, gibt es auch ziemlich deutliche Anzeichen dafür, dass die Behauptungen, dass er sich angeblich als Frau anreden lassen wollte, eher Teil einer Rufmordkampagne war. Aber die woke LGBTQ-Lobby stört sich nicht an der Tatsache, dass der Chronist, der diese Behauptungen aufstellte, dem Kaiser Severus Alexander diente, der nach der Ermordung von Elagabal den Thron bestiegen hatte! Fakenews gab es offenbar schon damals...
Quellen:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2023/vom-roemischen-kaiser-zur-transfrau/
https://de.wikipedia.org/wiki/Elagabal
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