Es sind da allerdings auch die Momente, da gibt sich der Mensch als Staubsauger zu erkennen. Ich habe mich in dieser Funktion für die Schultafelweisheit entschieden. Also, rein damit in den Beutel, voller Hoffnung, eines Tages die Bedeutung des Fundes in vollem Umfang verstehen zu können.
Den Umgang mit dem Stolz erachte ich als heikel, da der Begriff im Vorfeld einer genaueren Definition bedarf. Sollte das, was mich mit dem Gefühl des Stolzes erfüllt, ganz nebenbei auch den einen oder anderen Schulterklopfer auf den Plan rufen, schmälert dies ja nicht den Anlass meines inneren Stolzes.
Da ich in einem Umfeld des praktizierten Tauschhandels lebe, kann ich versichern, dass Hinterlist und Gier dadurch nicht ins Hintertreffen geraten sind.
Selbstverständlich ist der Mensch so wenig ein soziales Wesen wie Hahn oder Henne. Allerdings verfügt er über das Werkzeug, bei sich selbst an der einen oder anderen Schraube zu drehen, um (zumindest) über das (sein) soziale(s) Verhalten nachzudenken.
RE: Vom Stolz zum Gemeinwohl – eine kleine Abrechnung mit den großen Schlagworten