ist zwar bereits ein paar Jahre alt, habe es jedoch erst jetzt mitbekommen und finde es festhaltenswert:
Ausgerechnet in der Karwoche erschütterte ein Text des italienischen Publizisten Eugenio Scalfari die katholische Glaubenswelt. Papst Franziskus habe ihm mitgeteilt, dass es die Hölle gar nicht gibt, so Scalfari. Der Vatikan dementierte umgehend und bestätigte die Existenz der Hölle.
Schwefeliges Aufatmen unter Katholiken: All ihre gottgefälligen Anstrengungen um den Höllenqualen zu entgehen, waren nicht umsonst, denn es gibt sie wirklich – die Hölle. Das jedenfalls bestätigte der Vatikan umgehend, nachdem während der Karwoche in der Zeitung La Repubblica etwas ganz anderes zu lesen war.
https://hpd.de/artikel/vatikan-bestaetigt-existenz-hoelle-15448
Aufregung in der katholischen Kirche: Papst Franziskus soll in einem Gespräch die Existenz der Hölle geleugnet haben. Der Vatikan dementiert: Die Hölle existiere – und auch der Papst habe nie daran gezweifelt.
Rom - Es gibt sie – die Hölle. Alle Zweifel an der Existenz ewig lodernder Flammen und Verdammnis hat der Vatikan zerstreut. Ausgerechnet Papst Franziskus soll angeblich das finstere Reich des Teufels und der von Gott getrennten Toten, den Ort des endzeitlichen Strafgerichts, wo die Menschen für ihre Sünden ewig büßen müssen, geleugnet haben.
Ein Papst, der die Existenz der Hölle leugnet? Undenkbar. Im Katechismus, der Katholischen Kirche, der die offiziellen Lehren der Kirche zusammenfasst, heißt es unmissverständlich: „Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, so wie die Qualen der Hölle erleiden.“ Nach Aussage der Bibel ist die Hölle die ewige Finsternis, in der Heulen und Zähneklappern herrschen.
Der Papst hat scheinbar nicht nur die Existenz der Hölle, sondern auch des Himmels und des Teufels geleugnet.
Erst wurde vom Vatikan versucht das ganze als von einem Laien falsch verstandene/ rekonstruierte nicht-Zitate hinzustellen, doch Franziskus ist schon öfter in die Richtung aufgefallen.
Später ging der Vatikan doch näher drauf ein und versucht Himmel und Hölle Metaphysisch als Zustände anstatt Orten neu zu definieren:
Gibt es überhaupt einen solchen Ort, wo die Sünder Höllenqualen erleiden und kleine und große Teufel fürs Quälen zuständig sind?
Die Hölle – ein Zustand, kein Ort
Die moderne Theologie verneint dies. Sie hat die Hölle in das Reich der Fabeln und Legenden verlegt. Die Verdammnis ist zu einer „Existenzform des Menschen“ erklärt worden, „in der er unter dem Schmerz leidet, auf Gott verzichten zu müssen“. Ein „Reinigungszustand“, in dem der Mensch unter dem Schmerz leidet, auf Gott verzichten zu müssen“.
Erinnert mich immer mehr an Zen Buddhismus.. Wo sind heute eigentlich die Unterschiede der monotheistischen Religionen?
Und meint ihr der Papst/ Vatikan/ die Kirche können noch etwas sinnvolles beitragen?
Oder versuchen sie nur wieder mit dem Trend zu gehen wie bei den Nazis damals?
Wann kommen dann die Aliens?