Der #Wochen-Wahnsinn vom macht zwar gerade Pause, aber
verlangt für den Batch zum „Power-Up-Month“ für jeden Tag des Monats einen Beitrag oder einen Power-Up. Also ergreife ich jeden Strohhalm um dieses Ziel zu erreichen. Es soll ja auch meine Hive-Power in neuen Höhen katapultieren.
Der Wahnsinn begann mit einem ganz einfachen Anliegen meiner Frau. Diese wollte nämlich, damit wir es in Zukunft einfacher haben, einen Onlinezugang zu unserer Krankenversicherung eingerichtet haben. Als ich dieses dann erfolgreich bewältigt habe, wurde auch die App unserer Krankenversicherung (Barmer) auf die Smartphones geladen.
Zusätzlich wurde dann auch offeriert, dass man diverse Prämien bekommt, wenn man verschiedene Präventions- oder Gesundheitskurse besucht oder aber auch die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen (inklusive der großen Hafenrundfahrt) durchführt.
Meine Frau war dann auch Fleißig dabei und hat diverse Unterlagen abfotografiert und in der App eingereicht. Die Prämien sind dabei überschaubar und reichen von € 9 bis € 100.
Leider gibt es Prämien auch nur in Geldbeträgen. Viel lieber hätte ich mir hier etwas gewünscht, das auch das gesunde Leben fördert.
Beispiel:
Man macht einen Raucherentwöhnungskurs, ist noch Mitglied im Sportverein, bekommt 9 € und kauft sich davon 2 Packungen Zigaretten (nicht zielführend).
Der Knaller kam aber eine Woche später. Ein Brief unserer Krankenversicherung machte uns darauf aufmerksam, dass diese Prämien die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung mindern und diese dann dem Finanzamt mitgeteilt werden müssen.
Ich folge mal daraus, dass die unglaublichen Prämien dann natürlich als Einkommen gelten und wieder voll versteuert werden müssen.
Es ist schön, dass unserer Regierung auch wirklich an alles denkt. Für mich ist es auch logisch, das so gehandelt wird.
Aber:
Die Gesundheit und damit auch unserer Arbeitskraft zu Erhalten und zu Fördern muss oberste Priorität unserer Bundesregierung sein.
Ist daher so etwas "kleinkariertes" an dieser stelle wirklich nötig? Müssen wir demnächst auch unsere Paybackpunkte in der Einkommensteuererklärung angeben?