Danke für deine Einschätzung. Ja, die inneren Grenzen seit Corona wiegen oft schwerer als die äußeren – sie sind nicht sichtbar, aber spürbar.
Was den Stil betrifft: Vielleicht klingt der Text zu glatt, vielleicht zu geordnet. Aber nicht, weil er künstlich ist – sondern weil ich beim Schreiben denke. Und weil ich schon immer Werkzeug nutze, die mir helfen, Gedanken zu ordnen, nicht sie zu erzeugen. Ja, ich schreibe mit Scrivener und vieles stammt aus Notizen, Bildern, heute auch erzeugte Bilder und weiteren untergeordneten Rubriken.
Zeitgedanken ist keine KI – sondern ein Denkraum. Was ich schreibe, habe ich erlebt. Und was ich nicht erlebt habe, schreibe ich nicht.
Der Grenzer, von dem ich berichte, hat mir nichts geschenkt – er hat nur nicht genommen.
Und manchmal ist das schon alles, was Menschlichkeit braucht.
RE: Der Mensch hinter der Grenze – Ein Essay über Zeitraub und Würde