Viele Frauen glauben, sie seien zu langsam geworden.
Zu unkonzentriert.
Zu empfindlich.
Nicht mehr belastbar genug.
Und sie versuchen, sich zusammenzureißen.
Was dabei übersehen wird:
Digitale Überreizung fühlt sich nicht wie Stress an.
Sie fühlt sich wie Unzulänglichkeit an.
Wie das Gefühl, nicht mehr richtig mitzuhalten.
Nicht klar denken zu können.
Nicht mehr ganz da zu sein.
Das liegt nicht daran, dass etwas „mit dir nicht stimmt“.
Sondern daran, dass dein Nervensystem permanent mit Reizen arbeitet,
die keine natürliche Pause kennen.
Jede Information fordert Orientierung.
Jede Nachricht eine innere Antwort.
Jeder Wechsel einen kleinen Anpassungsschritt.
Wenn das zu lange so geht, meldet sich der Körper nicht laut –
sondern leise.
Mit Müdigkeit.
Mit Rückzug.
Mit innerer Leere.
Das ist kein Versagen.
Das ist ein Schutzmechanismus.
Vielleicht beginnt Entlastung genau dort:
Nicht noch besser zu funktionieren,
sondern zu verstehen, warum es gerade schwer ist.
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