english summary:
This is my entry for this weeks #POBphotocontest by . The theme of this week is WETNESS, more about the contest here.
Liebe Naturfreunde,
in der Nähe meines Wohnort gibt es, wie schon öfter beschrieben, ein kleines Naturareal, Teil mehrerer verbundener Rückhaltebecken zum Schutz gegen Überflutungen des Wienflußes.
Für Wasservögel ist es ein kleines Paradies. Hier eine Schwimmente. Reiher habe ich hier auch schon gesehen, aber noch nie vor die Linse bekommen, da sie sehr scheu sind.
Das (giftige!) Scharbockskraut (Ficaria verna) blüht schon, einer der frühesten Blüher im Frühling.
Je nach Jahreszeit ist der Wasserpegel mehr oder weniger hoch, aber jetzt im Februar, nach all dem Schnee und dem vielen Regen in letzter Zeit, ist er eher hoch, so daß man ohne Gummistiefel nicht viel ausrichten kann.
Nicht auf den ersten Blick zu sehen, aber dieses Bild zeigt genau die gleiche Stelle vor 3 1/2 Monaten, Anfang November (man kann es an den Bäumen am rechten Bildrand erkennen).
Offensichtlich sind über den Winter etliche alte und/oder morsche Baumstämme umgeknickt.
Ich habe mir das aus der Nähe angesehen, denn etwas verwundert war ich schon.
Und siehe da, es war nicht der Schnee, der die Stämme niedergestreckt hatte (so meine ursprüngliche Vermutung), sondern zum Teil zumindest waren hier Biber am Werk!
Gesehen habe ich aber keine (sie sind nachtaktiv), nur ihre Spuren. An diesem Stamm haben sie auch schon begonnen, wird er als Nächster fallen?
Biber sind dafür bekannt, ihren Lebensraum nach ihren Bedürfnissen umzugestalten. Bei der Forstwirtschaft machen sie sich daher nicht beliebt. Früher gnadenlos gejagt (dichtes Fell, eßbares Fleisch), waren sie 1863 in Österreich ausgestorben! Erst 100 Jahre später begann man, Biber neu anzusiedeln - mit Erfolg. Heute sind die Biber in und um Wien streng geschützt!
Mehr zum größten Nagetier Europas hier.
Einige Bäume in der Nähe sind vor Biberfraß durch Drahtgitter geschützt, eine primitive, aber sehr wirkungsvolle Methode.
Wer wohl diesen Korb hier zurückgelassen hat? Zumindest keine Umweltverschmutzung, da er mit der Zeit rückstandsfrei verschwinden wird.