Da ich mit dem falschen Prompt gestartet bin ist es nun ein 4 x 5 Minuten freewrite geworden:
PROMPT: Blumenzauber
Alles blühte und strahlte. In allen Farben und Größen. Soweit das Auge reichen konnte. Es war eine gigantische Blumenwiese, hoch oben in dem Vorgebirge wohin sie sich zurückgezogen hatten. Die kleine Hütte am Rande der schroffen Steilwände war ihr neues zu Hause geworden. Auch wenn es sehr schlicht und einfach war, so fehlte es doch an fast nichts. Ja, ein wenig Zivilisation, Strom, fließend Wasser wäre schön gewesen, aber es war der einzige Weg gewesen. Der Plan mit der Solarladestation war gut, bis sie dann in diesem Unwetter zerstört worden war. Danach war Ruhe eingekehrt auf dieser abgelegenen Alm. Keine Musik aus Lautsprechern, keine Nachrichten aus einer Welt die weit entfernt und mittlerweile auch sehr fremd geworden war.
Umso schöner war es nun einfach her zu sitzen und auf diesen Blumenzauber der Natur zu blicken. Das hatten sie früher nie gemacht. Einfach nur sitzen und sich umsehen.
Immer war irgendetwas zu tun gewesen und wenn es nur war, sich weiter zu informieren. Doch jetzt. Stille. Also Stille im Geist. Wunderbar. Solange das Wetter so blieb. Was aber wenn der strenge Winter hier herein ...
PROMPT: Mit einem Schraubenschlüssel aus dem Werkzeugkasten löste sie die Schnellspanner an den Achsen
Ein lautes Krachen ertönte aus Richtung der Hütte. Schnell liefen sie hin um nachzusehen. Du meine Güte. Natalie wollte wohl doch noch den alten Karren reparieren und dabei war sie ausgerutscht. Die Achsen des Karrens waren immer noch fest. Dabei hatten sie gestern doch besprochen, dass dieser Karren keine Alternative sei. Sie hätten ihn nicht aus dem Dreck ziehen sondern darin versumpern lassen sollen. Aber anscheinend hatte Natalie es sich anders überlegt. Ja, die Einsamkeit hier oben macht die Menschen sonderbar.
Der Plan war gewesen mit dem Karren weiter zu ziehen. Die Verletzen darin zu transportieren und endlich über diese verdammten Berge hinüber auf die andere Seite zu kommen. Das war der Plan, doch wie sollten sie das nur schaffen? Die Verletzen zurückzulassen wäre die andere Alternative gewesen. Eine Alternative ohne Rückkehr, denn es war unwahrscheinlich, dass sie das täten. Jemals wieder zurückzukehren sobald sie es geschafft hatten weg zu kommen.
Also hielt sie die Pflicht zurück sich zu kümmern. Anfangs hatten sie noch gehofft sie würden bald alle wieder marschbereit sein. Doch die Heilung ...
PROMPT: Wily hörte auf zu lecken und sah ihn mit einem uralten flüssigen Blick an.
Der alte Hund sah sie mit seinen trüben Augen an, als würde er ihre Gedanken lesen können. Ja, Hund dich könnten wir in dem Karren auch mitnehmen, ich weiß. Also gesellten sie sich seufzend zu Natalie und gemeinsam machten sie sich daran, die Achsen des Karrens doch noch zu reparieren.
Vielleicht sollte man ihn besser in einen Schlitten umbauen? Aber noch lag kein Schnee. Ach es war wirklich zu verrückt. Sie hatten die Flucht so gut geplant gehabt, aber das Schicksal mit diesem Steinschlag schien es nicht gut mit ihnen zu meinen.
Schließlich beschlossen sie erneut, das habe keinen Sinn mit dem Karren und gingen gemeinsam zurück zum Blumenzauber. Vielleicht würden sie dort ein Wunder finden. Oder eine Eingebung. Von weitem hörten sie Stimmen, die sich laut lachend unterhielten. Sollten sie zurück zur Hütte sich zu verstecken? Aber dafür war es zu spät, eine Gruppe Menschen näherte sich und sie hatten sie schon gesehen. Wo wäre also der Sinn gewesen, jetzt noch wegzulaufen. Besser sie blieben hier, dann konnten die Gefährten sich vielleicht noch irgendwo verstecken.
Waren es Jäger oder Soldaten? Waren sie gekommen um alle Flüchtlinge wieder zurück ins Tal zu bringen? An den Ort ...
PROMPT: der Deckel ist wieder auf der Flasche
Stunden später. Natalie verschließt die Flasche. Gemeinsam mit den Fremden hatten sie nun wirklich mehr als genug getrunken. Immerhin waren es Gleichgesinnte gewesen, auch wenn es immer noch beunruhigend war sich ihrer nicht ganz sicher zu sein. Sie hatten beschlossen den Weg gemeinsam fortzusetzen, sie hatten ja dasselbe Ziel.
Weg aus diesem Land, das nicht länger ihre Heimat war. Weg von diesen Tyrannen. Hinüber auf die andere Seite der Berge und dann einfach solange marschieren, bis sich irgendwo in diesem Land der weiten Ebenen eine verlassener Hof finden würde um sich niederzulassen. Verlassene Höfe gab es drüben genug soweit man wusste.
Also würden sie mit den Verletzten gemeinsam so bald wie möglich aufbrechen. Es war Zeit, der Winter stand vor der Türe. Und auch die Nachrichten, die die Fremden aus dem Tal mitgebracht hatten gaben Grund zur Sorge noch länger zu verweilen.
Ein klein wenig Zuversicht breitete sich um das Feuer in dem kleinen Ofen aus. Immerhin etwas. Vielleicht könnten sie jetzt den Karren doch noch aus der Scheune ziehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
War es der Blumenzauber, der ihnen diese Fremden gesendet hatte? Sie glaubten ganz fest daran. Es war eine höhere Macht, die sie hier unterstütze um das Leben an sich in Sicherheit zu bringen. Neu anzufangen an einem ...
Ende