Hallo liebe Community,
wie bereits im Post 1 zum Fort Jackson erwähnt ( unbedingt noch Lesen, falls nicht schon geschehen ), mussten wir nun also den Schaufelraddampfer von den feindlichen Truppen warnen. Hierzu eilten wir zusammen mit dem konföderierten Soldaten vor das Fort zum Fluss. Hier gab er zuerst Flaggensignale die den Dampfer zum anhalten und wenden bewegen sollten. Als auch das keine Wirkung zeigte machte er die Kanone bereit. Dies dauerte etwas aber er als er dann endlich bereit war rif er noch kurz "Ohren zuhalten" und schoß genau in dem Moment als uns der Dampfer gerade passierte. Ich sage Euch, so einen lauten Knall hatte ich zuvor noch nie im Leben gehört. Aber der Schuss zeigte Wirkung. Der Dampfer ließ sein Horn erschallen und wendete umgehend. Natürlich war das alles eine Show für uns und die Ausflugstouristen an Bord des Dampfer, der sich dann wieder zurück auf den Weg in den hafen von Savannah machte.
Wieder zurück im Fort konnten wir dann auf eigene Faust weiter das Fort erkunden, da unser Soldat mit einer Gruppe Schüler beschäftigt war. Wir sahen uns die Latrinen an, die wirklich ausgeklügelt angelegt waren. Da sie mit dem Wassergraben und somit auch mit dem Fluss verbunden waren, wurden damals die Exkremente mit jeder Flut aus dem Fort gespült, wirklich clever.
Natürlich sahen wir uns. auch ausgiebig die Kanonen oben auf der Brüstung des Forts an, bei denen es sich natürlich um Originale aus alten Zeiten handelte. Mit diesen riesigen Teilen konnten die Soldaten damals über den ganzen Fluss bis hinüber nach South Carolina feuern.
In den Katakomben des Forts gab es dann noch eine Ausstellung zu den beiden Kriegen die das Fort überstanden hat, dem Unabhängigkeitskrieg 1812 und dem Bürgerkrieg 1861 - 1865. Sehr interessant war hier auch das unterirdisch angelegte Munitions Depot. Dort konnten wir mal eine echte Kanonenkugel in die hand nehmen, beziehungsweise hoch stemmen. Trotz der eigentlich recht geringen Größe waren die Dinger extrem schwer und wir konnten uns lebhaft vorstellen, welchen Schaden diese an einem damaligen Holzschiff anrichten konnten.
Nach etwa 3 Stunden war unser besuch im Fort dann auch wieder zu Ende. Wir verabschiedeten uns von "unserem" Soldatern und machten uns auf den Rückweg ins Zentrum von Savannah. Ein absolutes Highlight unseres Trips zum Abschluss unserer Reise, wir hätten es nicht besser treffen können.
Viele Grüße und bis bald Euer
Al
Hello dear community,
as already mentioned in post 1 about Fort Jackson (be sure to read it if you haven't already), we now had to warn the paddle steamer about the enemy troops. To do this, we rushed to the river in front of the fort with the Confederate soldier. Here he first gave flag signals to get the steamer to stop and turn. When that didn't work either, he prepared the cannon. This took a while, but when he was finally ready, he shouted "cover your ears" and fired exactly at the moment the steamer passed us. I tell you, I had never heard such a loud bang in my life before. But the shot had an effect. The steamer sounded its horn and turned around immediately. Of course, it was all a show for us and the tourists on board the steamer, which then made its way back to the port of Savannah.
Back at the fort, we were able to continue exploring the fort on our own, as our soldier was busy with a group of students. We looked at the latrines, which were really cleverly designed. Since they were connected to the moat and thus also to the river, the excrement was washed out of the fort with every flood, really clever.
Of course we also took a close look at the cannons on top of the parapet of the fort, which were of course originals from the old days. With these huge pieces, the soldiers could fire across the river all the way to South Carolina.
In the catacombs of the fort there was an exhibition about the two wars that the fort survived, the War of Independence in 1812 and the Civil War in 1861 - 1865. The underground ammunition depot was also very interesting. There we were able to hold a real cannonball in our hands, or rather lift it up. Despite their actually quite small size, the things were extremely heavy and we could vividly imagine the damage they could do to a wooden ship of the time.
After about 3 hours, our visit to the fort was over. We said goodbye to "our" soldiers and made our way back to the center of Savannah. An absolute highlight of our trip at the end of our journey, we couldn't have chosen a better time.
Best wishes and see you soon, Yours
Al