Liebe Leute,
war wieder einmal in Wiens "House of Nakamoto", das seit 2017 bestehende Bitcoin-Geschäft.
Seit damals ist es mindestens 3x umgezogen, seltsam. Aber die Lagen sind sicher nicht billiger geworden. Derzeit residiert es in der Seilergasse 7, gleich in der Nähe vom Stephansplatz, also mitten in der (sündteuren) Altstadt.
Kunden verirren sich kaum dorthin (habe zumindest fast nie welche angetroffen).
Was es dort gibt? Einen Bitcoin-Automaten, bei dem man BTC kaufen, aber auch verkaufen kann (Achtung, anonym ist das nur bis max. 250€ pro Tag möglich😣). Die Spesen sind auch hier leider nicht ohne!
Dann kann man auch ein paar Produkte kaufen, wie den Ledger Nano S Plus und auch coole Teile von Cryptosteel sowie ein paar Bitcoin-Merch-Artikel. Und außerdem kann man mit den gut informierten Beratern fachsimplen und sich über die neuesten Entwicklungen und Gerüchte austauschen (die sind dort glaube ich froh über Gesellschaft), oder sich eben beraten lassen bei Fragen.
Was mich aber ziemlich empört hat ist, dass das Geschäft keine Cryptos zur Zahlung nimmt, weil das angeblich zu umständlich bei der Abrechnung wäre (so die Chefin, laut Aussage des Verkäufers). WAS??
Wie traurig ist das denn? Wenn nicht dieses Geschäft ein Lightning-Terminal hat, welches dann?
Nicht dass ich es vorgehabt hätte, mit BTC was einzukaufen, aber ich bin dann unter mildem Protest gegangen, ohne etwas zu kaufen.
Was meint Ihr?
Ich finde, denen täte noch mehr entsprechendes Feedback ganz gut. Vielleicht kommen sie dann zur Besinnung.
Habe dann noch einen kleinen Spaziergang in der Altstadt gemacht, hier der Standplatz der Fiaker beim Stephansdom. Es hatte gerade geschneit.
Und hier wird gerade ein Fisch aufgespiesst, der auf dem Trockenen zappelt. Er gehört zum Donnerbrunnen am Neuen Markt und ist dann im nächsten Frühjahr wieder unter Wasser.
Touristen gab es übrigens wieder jede Menge. Ganz wie vor Corona. Muss mich erst wieder daran gewöhnen.