Es gibt wieder Neuigkeiten vom ADFC e.V.
Das finde ich ja mal eine gute Idee. Ein Wahl-o-Rad zur hessischen Landtagswahl!
Demnächst stehen ja wieder ein paar Landtagswahlen statt. In Hessen hat dafür der ADFC eine Internetseite zum Thema Radverkehrspolitik ins Netz gestellt.
Angelehnt an den Wahl-o-Mat bezieht dieser sich ausschließlich auf Radthemen und der dazugehörigen Verkehrswende.
Als Ergebnis sieht man dann logischerweise, die Meinung der einzelnen Parteien zu den Fragen.
Auch wenn ich ihn nicht hätte machen müssen, da mir das Ergebnis bei mir sowieso schon klar war, bin ich die 15 Fragen durchgegangen. Und siehe da, als letzte Partei kam die CDU, dann die FDP und als drittletzte die Freien Wähler bei mir vor. Die AFD ist bei dem Projekt man ganz ausgeschlossen worden. Wahrscheinlich hätte ich da eh Null Punkte von 30 erreicht.
Als Partei mit den meisten Übereinstimmungen waren es die Linke und die Tierschutzpartei. Hm, die Linke kann und will ich nicht wählen und der Tierschutzpartei bringt meine Stimme eigentlich nichts.
Schade das es so einen Wahl-o-Rad noch nicht für Bayern gibt. Vielleicht kommt das aber noch.
Der folgende Text ist 1 zu 1 kopiert von der offiziellen ADFC Seite: https://www.adfc.de/
Im Oktober wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Der ADFC Hessen hat dazu mit dem Wahl-o-Rad eine Internetseite erstellt, auf der sich die Positionen der Parteien zur Radverkehrspolitik in Hessen miteinander vergleichen lassen.
Für den Wahl-o-Rad hat der ADFC-Landesverband Hessen Wahlprogramme und Stellungnahmen der Parteien ausgewertet. Interessierte können sich durch 15 Thesen klicken – unter anderem zu Klimaschutz, Gesundheit, Radwegebau und Verkehrssicherheit – und sie nach eigenen Vorstellungen gewichten.
„Ein wichtiges Ziel des Wahl-o-Rad ist es, die Unterschiede der hessischen Parteien in der Radverkehrspolitik transparent zu machen. Und wir wollen einen Denkanstoß für die Wahlberechtigten und für die Parteien geben, damit in Hessen nach der Landtagswahl der Radverkehr intensiv und flächendeckend gefördert wird“, sagt Hessens ADFC-Vorsitzender Ansgar Hegerfeld.
Sichere und lückenlose Radnetze
Dazu gehören nach Ansicht des ADFC Hessen vor allem sichere Radwege, damit es zukünftig keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr gibt (Vision Zero). Außerdem müssen viel schneller lückenlose Radnetze geplant und gebaut werden, und an Landesstraßen sollen jedes Jahr 100 Kilometer neue Radwege entstehen. Sowohl im ländlichen wie im städtischen Raum soll es mehr Platz für das Fahrrad geben.
„Um die Radverkehrsinfrastruktur in Hessen in einen akzeptablen Zustand zu bringen, muss das Land viel mehr Planerinnen und Planer einstellen und je Bürger:in und Jahr mindestens 30 Euro investieren“, so Hegerfeld weiter.