Der Geschäftsführer des Krypto-Steuerdienstleisters Pekuna, Werner Hoffmann, kommentierte die Anhörung folgendermaßen:
Die Online-Veranstaltung war insgesamt gut organisiert und mit drei Stunden auch sehr intensiv. Die geleitete Diskussion war bei den meisten Themen offen und bei manchen Änderungswünschen, wie beispielsweise dem Airdrop oder Fork, signalisierte das BMF durchaus Kompromissbereitschaft. Die Position zum Staking und Lending wurde jedoch stark verteidigt. Es ist nun relativ unwahrscheinlich, dass die Zehnjahresfrist nicht mehr kommt. Hier hat Deutschland wirklich die Chance verspielt, eine Spitzenrolle für eine neue Technologie einzunehmen.
Werner Hoffman zum Krypto-Steuerentwurf des BMF
Eine Unklarheit wurde aus dem Weg geräumt, allerdings zuungunsten der Krypto-Holder: Wer Staking mit bereits steuerfreien Coins betreibt, unterliegt zukünftig ebenfalls der Zehnjahresfrist.
FDP-Parteichef Christian Lindner hatte sich bereits im Vorfeld um diese Aufgabe als Finanzminister beworben. Mit den aktuell guten Umfragewerten gelten die Liberalen als wichtiger Verhandlungspartner für eine Koalitionsbildung. Zudem zeigen sich im Wahlprogramm durchaus Krypto-freundliche Töne.
Ich zitierte aus folgenden Artikel, lies ihn bitte und schreibe deine Meinung dazu in die Kommentarleiste.
Mein Persönliches Fazit wie ich diesenSachverhalt verstehe:
Z.b. du hast 1000 ADA gekauft und bekommst nach 1 Jahr 100 ADA als Staking Reward...
Dann sind die Gewinne aus deinen 1000 ADA nach 1 Jahr Steuerfrei. Die 100 ADA aus deinen Staking Rewards musst du 10 Jahre halten bis diese Steuerfrei sind.
Wie siehst du diesen Gesetzesentwurf?
Ps. Das betrifft natürlich auch Staking Rewards auf STEEMIT, HIVE und Leofinance!