Die deutschen Sparkassen bringen mit S-Neo ein neues Wertpapier-Angebot auf den Markt und reagieren damit auf den Boom an Neobrokern wie Trade Republic. Schon im April soll das Depot für sogenannte digitale Selbstentscheider starten. Diese können das Angebot dann direkt in der App der Bank eröffnen und Wertpapiere ohne Beratung handeln.
Mit S-Neo richten sich die Sparkassen laut "Bloomberg" gezielt an Kunden, die eigenständig investieren wollen und dabei auf einfache Abläufe sowie günstige Konditionen achten. Das Depot soll schlanker und kostengünstiger sein als bisherige Angebote im Wertpapiergeschäft. Der Zugang funktioniert mit wenigen Klicks, wodurch man ohne Umwege einsteigen kann.
Der Grund für derartig neue Wege ist allerdings eher aus Notwendigkeit entstanden: „Wir müssen solche Angebote schaffen, um nicht weitere Kunden zu verlieren“, erklärte Liane Buchholz, Präsidentin der Sparkassen aus Westfalen-Lippe, schon Mitte 2025 gegenüber "Bloomberg". Man reagiert damit auf deutliche Abflüsse in Richtung Neobroker wie Trade Republic, denn viele Anleger haben in den vergangenen Jahren bewusst zu digitalen Anbietern gewechselt, weil diese einfache Strukturen und niedrige Gebühren bieten.
Mit S-Neo wollen die Sparkassen weitere derartige Entwicklungen verhindern. Hinter den Kulissen arbeitet man dazu gemeinsam mit der DWP Bank als Wertpapierdienstleister. Sie hat zuletzt das Berliner Fintech Lemon Markets übernommen und kann ihr Angebot dadurch um Neobroker-Technologie erweitern. Dazu kommt eine Kooperation mit der DekaBank, dem gemeinsamen Fondshaus der Sparkassen.
Nicht nur die Sparkassen bauen ihr Angebot aus. Auch die genossenschaftliche Finanzgruppe aus Volks- und Raiffeisenbanken arbeitet unter dem Projektnamen „Zuwachs“ an einer neuen Lösung für den Wertpapierhandel im Sinne eines Neobrokers, wie eine Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (F.A.Z.) bestätigte.
Geplant ist eine zentrale Handels-App, die sich ausdrücklich auch an Menschen richtet, die bisher keine Kundinnen und Kunden einer Genossenschaftsbank sind.
Die Sparkassen‑Finanzgruppe plant aktuell, Bitcoin-Handel direkt in der Sparkassen-App etwa ab Sommer 2026 einzuführen.
Geplanter Zeitplan
Sommer 2026 (geplant): Start des Krypto-Handels in der App.
Kein einheitlicher Termin: Jede regionale Sparkasse kann selbst entscheiden, wann sie die Funktion aktiviert.
Deshalb könnte es sein, dass einige Sparkassen früher oder später als andere starten.
Wie das funktionieren soll
Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie
Bitcoin
Ethereum
direkt in der Banking-App!
Die Sparkassen wollen keine Beratung zu Krypto geben – es ist als „Selbstentscheider-Trading“ gedacht.
Möglich später (noch nicht bestätigt)
Viele Experten erwarten, dass später noch weitere große Coins ergänzt werden, zum Beispiel:
Ripple
Solana
Cardano
Offiziell bestätigt sind diese aber noch nicht.
Ich zitierte aus folgendem Artikel...
Mein persönliches Fazit:
Konkurrenz belebt das Geschäft. Ohne Neo Broker wie Trade Republik hätten wir immer noch teure Gebühren beim Aktien und Etf Handel und ohne Kryptowährungen wie Bitcoin hätten wir wahrscheinlich immer noch keine Echtzeitüberweisungen .
Ich werde dann wohl einen Teil meiner Mieteinnahmen direkt in der Sparkassen App in Bitcoin umtauschen. Wenn es soweit ist werde ich dich natürlich darüber informieren. 😉