Träumst du auch davon, einfach morgens in dein E-Auto zu steigen und der Akku ist schon randvoll? Ohne nervige Parkplatzsuche an öffentlichen Ladesäulen oder Lade-Apps, die mal wieder nicht funktionieren? Das ist der Traum vieler E-Auto-Fahrer. Und der Weg dorthin führt über eine Wallbox direkt bei dir zu Hause.
Viele fragen sich, wie das genau funktioniert und ob das überhaupt was für sie ist. Keine Sorge, ich hab die wichtigsten Punkte für dich zusammengefasst.
Warum eine Wallbox und nicht einfach die Steckdose? Mal ehrlich, einfach das Ladekabel in die normale Haushaltssteckdose stecken klingt doch am einfachsten, oder? Aber das ist leider keine gute Idee. So eine normale Steckdose ist nämlich überhaupt nicht für stundenlanges Laden unter Volllast gemacht. Das ist, als würdest du ein Marathonläufer-Team auf die Sprintstrecke schicken: Das geht schief. Das Ganze birgt Risiken von überhitzten Kabeln bis zum Brand.
Eine Wallbox ist ein Spezialist, der genau für diesen Dauerbetrieb gebaut ist. Die lädt dein Auto nicht nur viel sicherer, sondern auch extrem viel schneller. Während du an der Steckdose vielleicht 2,3 kW bekommst, sind es bei einer Wallbox 11 kW oder sogar 22 kW – das ist ein riesiger Unterschied und spart massig Zeit.
Was kostet der Spaß? (Und gibt es Zuschüsse?) Kommen wir zum leidigen Thema Geld. Die Kosten setzen sich aus zwei Teilen zusammen:
Das Gerät: Je nach Modell und Ausstattung (smarte Funktionen, Display etc.) zahlst du für die Wallbox zwischen 500 und 2.000 Euro.
Die Installation: Der Einbau durch einen Fachmann schlägt meistens mit 500 bis 1.500 Euro zu Buche.
Ganz wichtig: Check unbedingt, ob es gerade aktuelle Förderungen gibt! Oftmals gab es da richtig gute Zuschüsse vom Staat oder den Bundesländern, die die Kosten ordentlich gedrückt haben. Frag einfach mal bei deinem Energieversorger oder der Stadt nach.
Die richtige Wallbox finden – Was ist wichtig? Okay, du hast dich entschieden. Aber welche soll es jetzt sein? Im Grunde musst du nur zwei Dinge klären:
11 kW oder 22 kW: Was soll's denn sein?
11 kW: Eine 11kw Wallbox ist der Standard für die meisten. Wenn du dein Auto über Nacht laden willst, reicht das locker aus. Ein cooler Bonus: Die Wallbox muss nur beim Netzbetreiber gemeldet werden, du brauchst keine extra Genehmigung.
22 kW: Wenn du's eilig hast, weil du zum Beispiel oft weite Strecken fährst, ist die 22kw Wallbox die schnellere Variante. Aber Achtung: Hier musst du die Installation vorher vom Netzbetreiber genehmigen lassen. Das kann ein bisschen dauern.
Smarte Funktionen: Brauchst du das? Viele Wallboxen können heute mehr als nur laden. Du kannst sie per App steuern, den Ladevorgang planen, sehen, wie viel Strom du verbraucht hast, oder sie sogar mit deiner Solaranlage verbinden, damit du den eigenen Strom direkt ins Auto pumpst.
Der Weg zur fertigen Ladestation – Was muss ich tun? Ganz, ganz wichtig: Lass das einen Profi machen! Das ist eine komplexe Strominstallation und nichts für Heimwerker. Wenn du hier Mist baust, riskierst du die Sicherheit. Nur der Fachmann kann garantieren, dass alles nach Vorschrift läuft.
Der Ablauf ist eigentlich ganz einfach:
Elektriker finden: Such dir einen Elektrofachbetrieb in deiner Nähe, der Ahnung von Wallboxen hat.
Angebot einholen: Der kommt bei dir vorbei, schaut sich deine Garage an und macht dir ein individuelles Angebot.
Installation: Der Fachmann montiert deine Wallbox und nimmt sie in Betrieb.
So einfach ist das. Deine eigene Wallbox ist also nicht nur super bequem, sondern macht deine Garage auch fit für die E-Mobilität der Zukunft.
Was denkst du? Steht das Projekt bei dir bald an?