"Olé!"
Acrylics on Canvas
80cm x 60cm (31½" x 23⅝")
Funny story: I had this composition almost finished and figured, it still needs something, but what? So I got a black acrylic marker out and added one more decorative squiggle. Done! Time to call over my hubby to have a look; his studio's right next to mine.
He comes in and immediately goes "Olé? O-l-é? Where is the bullfighter?" In Spain "olé!" (meaning "bravo!") is an acclamation often heard during bullfights. Thus my decorative squiggle had unintentionally taken on a verbal meaning! So that's how the title of my painting came about. (Bull and bullfighter sold separately.)
The takeaway from this story is, abstract painters often just want to play with shapes and forms, hues and colors, light and shadow. They don't necessarily start with the intention of conveying a deeper meaning. That nonsense is the purview of gallerists and art critics, who need a good back story to sell the art.
Looking at this piece, (discounting the Olé-squiggle) I could have made up a terribly emotional story about the ongoing Ukraine war, for example. How I tried to deal with my emotions about it in my art, etc. I mean, look at the painting: it's quite easy to project end times feelings on it. But I would be lying, pure and simple...
Thanks for looking, and please don't forget to upvote and reblog if you liked my art. Until next time!
Simulated Display Situation • Simulierte Displaysituation
Lustige Geschichte: Ich hatte diese Komposition fast fertig und dachte mir, da fehlt noch etwas, aber was? Also holte ich einen schwarzen Acrylmarker raus und fügte einen letzten dekorativen Schnörkel hinzu. Geschafft! Zeit, meinen Mann zu rufen, damit er sich das anschaut; sein Studio ist direkt neben meinem.
Er kommt rein und sagt sofort "Olé? O-l-é? Wo ist der Torero?" Mein dekorativer Schnörkel hatte ungewollt eine verbale Bedeutung angenommen! Und so kam der Titel meines Bildes zustande. (Stier und Matador als Sonderzubehör gegen Aufpreis erhältlich.)
Was wir aus dieser Geschichte mitnehmen können, ist, dass abstrakte Maler oft einfach nur mit Formen, Farbtönen und Farben, Licht und Schatten spielen wollen. Sie beginnen ein Bild nicht unbedingt mit der Absicht, eine tiefere Bedeutung zu vermitteln. Derartiger Unsinn ist Sache der Galeristen und Kunstkritiker, die eine gute Hintergrundgeschichte brauchen, um die Kunst zu verkaufen.
Wenn ich mir dieses Werk ansehe, hätte ich mir (abgesehen von dem Olé-Schnörkel) zum Beispiel eine schrecklich emotionale Geschichte über den aktuellen Krieg in der Ukraine ausdenken können. Wie ich versucht habe, meine Emotionen darüber in meiner Kunst zu verarbeiten, usw. Ich meine, sieh dir das Bild an: Es ist ziemlich einfach, Endzeitgefühle darauf zu projizieren. Aber das wäre schlicht und ergreifend gelogen...
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