For 17 years now, I play the game of all games. A first-person shooter that you don't need to illustrate or introduce in a great way.
Nevertheless, I would like to share my experience with you.
When I was young, I entered the world of computer games at just the right age. Back then, it was not yet common to have an internet connection. At least not for the masses.
My first contacts to this still new and young world were the usual suspects from the late 90's and early 2000's. At some point, I got a computer from my grandparents, which had its own graphics card.
Of course, my grandparents did not give me the computer to play with. Admittedly, I did not work with it very much, or study it for my education. Shame on my head. But even today I do not regret it. Because the interest in hardware to play my games has become even greater and today, I can work with this knowledge.
I still remember when my first friendships started with people who were lovingly called nerds. Because they were not easy to find in my age group. Today, this is perhaps hardly imaginable.
In order to be able to play together, we were dependent on driving our giant CRT monitors and heavy computers to our friends. That was a difficult thing for me as a city boy, of course. The hardest thing was to convince my grandparents that I wouldn't damage the still sinfully expensive equipment.
As soon as that was done, we had our first small LAN parties. The art of setting up a network had to be learned among us youngsters. Mostly, it took a few hours until a few computers were connected to each other.
Usually, such a LAN party among us was a great thing, where many of our friends joined us even without their own computer. And you may not believe it, but we also had girlfriends who joined us.
Among others, the classics Unreal Turnament 2003, Command and Conquer Generals + Red Alert 2, and of course my beloved Counter-Strike were played.
At that time, without wanting to show off, it turned out that I was quite a useful player with my ball mouse. We all dreamed of one day becoming rich and beautiful by playing games. But that, only for a few of my friends should turn out to be a fact.
Playing together, exchanging data, information or helping with problems was a matter of course for us. These, I miss a little bit today. We were all opponents and friends at the same time, when it came to the matches. The fun of the game was all that interested us.
A few years later, the LAN parties became bigger and bigger and we organized real small "events", in the youth center, the school gym, or even in a restaurant. The necessary money for this, we all shared, or someone knew someone who knew someone, for a "sponsoring".
The team play, was always something difficult for me to learn in real life, in this small digital/analogue world with my friends, but I felt very comfortable. In retrospect, I think that a seemingly boring game like Counter-Strike saved me from a lot of nonsense that my peers seemed to do.
I could let the "sow" out in a game if I had to, instead of "romping around" in reality. Nevertheless, I did of course pursue other things and hobbies than just sitting in front of a flicker box. This was a very sporty youth for me. That was important because I spent most of my apprenticeship sitting in front of a box.
I have grown up with the digital age. A lot of things are past and have changed. Only one thing has not changed, my old circle of friends in this one game and the good old habit of playing and laughing with them not so often anymore, but always with pleasure.
I also look anxiously at the next generation, who obviously play this game too much and often don't play it as decently as I am used to.
Expressions and insults, hatred, and all these negative little things seem to have become a strange normality. I would like to see that people agree on a culture and respect their play partners. Because they are all people, with a drive. to have fun.
Thanks for reading and writing.
Alucian
Deutsch
Seit 17 Jahren nun, spiele ich das Spiel aller Spiele. Ein Ego-Shooter, den man nicht zu illustrieren, oder großartig vorzustellen bräuchte.
Dennoch, möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.
Als ich noch jung war, bin ich im genau richtigen Alter in die Welt der Computerspiele eingetreten. Damals, war es noch nicht üblich, das man einen Internetanschluss hatte. Zumindest nicht für die Masse.
Meine ersten Kontakte zu dieser für uns alle noch neuen und jungen Welt, waren die üblichen Verdächtigen aus den späten 90 iger und frühen 2000er Jahren. Irgendwann, bekam ich dann auch einen Rechner von meinen Großeltern geschenkt, der eine eigene Graphikkarte besaß.
Natürlich, haben meine Großeltern mir den Rechner nicht zum Spielen geschenkt. Zugegeben, ich habe nur wenig damit gearbeitet, oder für meine Ausbildung gelernt. Schande über mein Haupt. Ich bereue es aber auch heute noch nicht. Denn das Interesse an Hardware, um meine Spiele spielen zu können, ist dadurch noch größer geworden und heute, kann ich mit diesem Wissen arbeiten.
Ich weis noch genau, als meine ersten Freundschaften mit damals liebevoll Nerds genannten Menschen begannen. Denn diese, waren durchaus in meiner Altersklasse nicht so leicht zu finden. Heute, ist das vielleicht kaum noch vorstellbar.
Um miteinander spielen zu können, waren wir darauf angewiesen unsere rießigen CRT-Monitore und die schweren Rechner zu unseren Freunden zu kutschieren. Das war für mich als Stadtjunge, natürlich eine schwere Sache. Vor allem das überzeugen meiner Großeltern, das ich schon nicht diese damals noch sündhaft teueren Gerätschaften beschädige, war die wohl härteste Aufgabe.
Kaum war das geschafft, machten wir unsere ersten kleinen LAN-Partys. Die Kunst, ein Netzwerk einzurichten, wollte natürlich unter uns jungen Hüpfern erst einmal gelernt sein. Meistens, dauerte es einige Stunden, bis dann wenige Computer miteinander verbunden waren.
Üblicherweise, war so eine LAN-Party unter uns eine feine Sache, bei der sich viele unserer Freunde auch ohne eigenen Rechner dazu gesellten. Und man mag es nicht glauben, aber wir hatten auch meistens Freundinnen, die dabei waren.
Gespielt wurden unter anderem die Klassiker, Unreal Turnament 2003, Command and Conquer Generals + Alarmstufe Rot 2, und natürlich mein geliebtes Counter-Strike.
Damals, ohne angeben zu wollen, stellte sich heraus, das ich mit meiner Kugelmaus, durchaus ein brauchbarer Spieler war. Wir alle träumten schon davon, eines Tages Reich und Schön mit dem Spielen von Spielen zu werden. Doch das, sollte sich nur für wenige meiner Freunde als Tatsache herausstellen.
Das gemeinsame Spielen, austauschen von Daten, Informationen oder helfen bei Problemen, war für uns eine Selbstverständlichkeit. Diese, vermisse ich heute ein wenig. Wir waren alle Gegner und Freunde zugleich, wenn es an die Matches ging. Der Spaß am Spiel, war alles was uns interessierte.
Einige Jahre später, wurden die LAN-Partys immer größer und wir organisierten richtige kleine "Events", im Jugendheim, der Schulsporthalle, oder auch zur Not in einer Gastwirtschaft. Das notwendige Geld dafür, teilten wir einfach alle, oder jemand kannte jemand der jemanden kannte, für ein "Sponsoring".
Das Teamplay, war für mich immer etwas Schweres zu lernen im echtem Leben, in dieser kleinen digitale/analogen Welt mit meinen Freunden, fühlte ich mich jedoch sehr wohl. Ich glaube auch im nachhinein, das mich ein scheinbar langweiliges Spiel wie Counter-Strike, vor vielem Blödsinn bewahrt hat, den meine gleichaltrigen Mitmenschen zu machen schienen.
Ich konnte die "Sau" bei einem Spiel raus lassen, wenn es sein musste, statt mich in der realität "auszutoben". Nichtsdesto trotz, habe ich natürlich auch andere Dinge und Hobbys verfolgt, als nur vor einem Flimmerkasten zu sitzen. Durchaus eine sportliche Jugend, war diese Zeit für mich. Das war wichtig, weil ich in meiner Lehre die meiste Zeit auch vor einem Kasten gesessen bin.
Ich bin mit dem digitalem Zeitalter Erwachsen geworden. Vieles ist Vergangen und hat sich verändert. Nur eines nicht, mein alter Freundeskreis in diesem einem Spiel und die gute alte Gewohnheit, heut bestimmt nicht mehr so oft, aber doch immer gerne eine Runde mit ihnen zu spielen und zu lachen.
Dabei sehe ich auch besorgt auf die nächste Generation, die diese Spielerei, offenbar zu viel ausübt und es auch oft nicht mehr so anständig zugange geht, wie ich es gewohnt bin.
Ausdrücke und Beleidigungen, Hass, und all diese negative Kleinigkeiten, scheinen eine seltsame Normalität geworden zu sein. Ich würde gerne sehen, das man sich auf eine Kultur einigt und seine Spielpartner respektiert. Denn sie sind alle Menschen, mit einem Antrieb. Spaß zu haben.
Danke für das Lesen und Schreiben.
Alucian