Naja. Nutzer sind happy, weil es im Moment halt läuft. Auf lange Sicht finde ich es aber sehr bedenklich, wenn man Filme und andere Medien nicht mehr wirklich besitzen kann. (ja, aktuell hat man auch nur eine Lizenz, aber an sich ist totzdem ein dauerhafter Zugang möglich). Wenn Stremingdienste die einzige Quelle wären, hätten sie die totale Kontrolle über die Verfügbarkeit von Medien. Kaufe ich eine BluRay, kann ich die gerippte Datei nahezu bis in alle Ewigkeit nutzen. Nehemen Streamingdienste die Inhalte aus dem Programm, hat man jeden Zugang verlohren. - Hört man auf zu zahlen ist auch der komplette Content "weg". Auch wenn sich das jetzt furchtbar übertrieben anhört (und hoffentlich auch ist): Ein stück weit gibt man mit ausschließlichem (!) leihen ne menge Freiheit ab.
Das Kostenargument kann man aktuell nicht wirklich kontern. Allerdings ist absehbar, dass man für eine breite FIlmauswahl in Zukunft weit mehr monatliche Beiträge abdrücken muss. Aktuell läuft quasi alles bei Amazon und Netflix. Als nächstes kommt Disney mit einem eigenen Dienst. Dannach werden einige Andere mit Sicherheit noch folgen. Dann hat man entweder einen enormen Aufwand, um alle Abos zu organisieren/wechseln, oder viel höhere monatliche Kosten.
Streaming ist für mich demzufolge eher ein Ersatz für PayTV, auch wenn es oft als Alternative zur BluRay gesehen wird. Solang das Streming mir nicht die Möglichkeit zum permenenten (mehr oder weniger DRM freien) Kauf nimmt, will ich es aber auch nicht zwanghaft schlechtreden.
RE: Websperre bei Vodafone