Jetzt habe ich schon 2 Posts veröffentlicht und dabei völlig vergessen mich bei euch vorzustellen! Dann holen wir das doch am besten gleich nach.
Ich bin in der wunderschönen Stadt Luzern in der Schweiz aufgewachsen. Ich war nie die Person, die sich sonderlich für irgendetwas begeistern konnte, dabei habe ich echt viel ausprobiert. Eiskunstlauf, Akkordeon, Klavier, Volleyball, Salsatanz, Modeln, Theater, um so einige Beispiele zu nennen. Nie konnte mich etwas wirklich fesseln und auch durch das Gymnasium habe ich mich, ohne viel Begeisterung für den Stoff, durchgeschlängelt. Nach dem Gymnasium habe ich mich dann für Publizistik und Kommunikation an der Uni eingeschrieben. Irgendetwas mit Medien, das passt schon. Kurz vor Semesterstart habe ich es mir dann aber anders überlegt, kurzfristig liess ich mein Hauptfach auf Chemie umschreiben. Ich fühlte mich dem Ganzen nicht wirklich gewachsen. Doch man weiss nie was man in der Lage wäre zu meistern, wenn man es nicht versucht, oder?
Mittlerweile studiere ich Biochemie im Master und habe meine Passion für die Naturwissenschaft entdeckt. Glücklicherweise kamen in den letzten Jahren noch weitere Leidenschaften dazu. Ich war schon immer ein sehr selbstreflektierter Mensch, doch leider ging diese Eigenschaft in der Pubertät unter. Schön, dass sie wieder da ist. Vor einem Jahr entschied ich mich für 12 Wochen meine Ernährung von der eines Omnivoren, welcher sich mehrheitlich von Fertiglasagne und Kartoffelchips ernährte, auf vegan umzustellen. Ich fing an, unsere Nahrungsmittelproduktion zu hinterfragen und auch, welche Auswirkungen unser immenser Konsum von Fleisch, Eiern, Milch, usw. auf die Welt und vor allem auf die Tiere (und Menschen) hat. Versteht mich nicht falsch, ich finde nicht, dass wir Menschen per se keine tierischen Lebensmittel zu uns nehmen sollten. Doch die Auswüchse, welche die Industrie annimmt besorgt mich. Meiner Meinung nach, sollten wir schleunigst anfangen eine Lösung zu finden, wie wir die wachsende Weltbevölkerung auf eine faire Art ernähren können. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass die vegane Ernährung (ohne Hintergrundwissen und Vorbereitung) ganzheitlich gesund ist. Ernährungsphysiologisch gibt es da einiges zu beachten und auch auf solche Themen würde ich in meinem Blog sehr gerne eingehen. Denn, vegan oder nicht, wichtig ist doch, dass wir gesund sind.
Was gibt’s sonst noch zu erzählen? Nachhaltigkeit ist ein sehr grosses Thema für mich, auch wenn ich bei weitem noch nicht alles perfekt mache. Ich versuche stets mein jetziges Ich zu hinterfragen und zu optimieren, vielleicht gibt es auch mal den ein oder anderen Nachhaltigkeits-Post, wie zum Beispiel mein Avocado-Post. Ausserdem versuche ich schon lange zuzunehmen. Vielleicht kennen das die Einen oder Anderen, man kann fressen was man will und trotzdem nimmt man kein Gramm zu. Würde man meinen. Zum Glück kann man eben schon zunehmen, wenn man es wirklich versucht. Vegan ist es bestimmt schwieriger, weil die Kaloriendichte echt niedriger ist, aber ganz sicher nicht unmöglich. Meinen Versuch ein paar Kilogramm zu «gainen» auf einem Blog festzuhalten würde mich bestimmt motivieren. Gebt mir doch in den Kommentaren Bescheid ob das überhaupt Anklang finden würde. Ich würde mich freuen.
So das wärs dann auch von mir, ich hoffe ich hab euch mit dem Text nicht erschlagen. Über Feedback freue ich mich natürlich riesig und ich hoffe auf eine spannende und lehrreiche Zeit hier auf Steemit. Und als geborener Intro, freue ich mich auch wenn mal der/die Eine oder Andere auf mich zukommt und sich vielleicht gute und tiefgründige Gespräche entwickeln. Für den ersten Schritt bin ich dann wohl doch noch zu schüchtern.
Ganz liebe Grüsse