Schnitte naja in lang Schnittlauchlogge,
Was kann ich über mich sagen? Naja alles frag mich doch was du wissen willst...
Was will ich euch über mich sagen?
Ich bin ein Mensch, der zur Zeit ein leben auf der Straße führt. Ich bin nun seit einem Jahr "freiwillig" auf der Straße.
Bevor ich dazu überging von Spenden und ab und an staatlicher Hilfe zuleben, habe ich 10 Semester verschiedene Fächer ausprobiert. Ich wurde von meinem Weltekel depresiv und motivationslos. Als also im letzten Jahr meine Klatsche des Lebens für meinen Lebenstil kam, erwies sich dies eher als ein Geschenk als eine Bestrafung. Ich empfand zum ersten Mal seit langen das ich mein Leben selbst in der Hand habe. Ich fühlte mich frei! Ich war meine depresive Grundstimmung los ersetzt durch eine gelasse Stimmung in der ich mein Leben auf mich zukommen lassen konnte um darauf zu reagieren. Ich hab im letzten Jahr mehr gelebt als wärend meines Studiums und diese habe ich nie durch gezogen, weil ich zu viel Studentenleben hatte.
Nun gut ich fand zu mir selbst, fand einen Weg meine Gefühle zu verarbeiten und Diesen teile ich gerne.
Ich schreibe. Gedichte... LAAAAAAAAAAAAAME xD
Naja ich schreibe auch anderes, dies ist aber für das Teilen noch nicht Gedacht...
Okay ich rede mich jetzt mal ein wenig schön...
Was ich versuche auf der Straße zu lernen:
Wie kontroliere ich mein Ego?
Wie komme ich gut ohne Geld klar?
Meditieren... Ruhe finden im Gestresse einer Fußgängerzone
Wie ich schnorre:
An eine gewöhnlichem Tag sitze ich strahlend in der Innenstadt und erfreue mich des kostenlosen Straßenkinos.
Ich freue mich weit mehr darüber wenn mir Menschen zurück lächeln als Geld geschenkt zubekommen, weshalb ich keinen Becher oder ähnliches mehr aufstelle. Auch ist es mir persönlich lieber etwas zu essen zu bekommen weil ich dadurch für den Tag weniger bis garkein Geld benötige.
Natürlich gibt es auch Momente in dennen ich Geld leider doch nutze um irgendwas zu tun und ich rege mich innerlich auf... beim schnorren über Menschen. Diese grüßen mich zwar häufig doch ich erreiche dabei ja nicht mein Ziel /=
Arbeit.
Ich genieße es zur Zeit noch sehr draußen zu schlafen.
Naja so genug gelangweilt...
Schnell noch ein Gedicht und schwup ab der Post
Untertitel
Ging ich dereinst im Park flanieren,
Warum sag ich nicht gleich spazieren,
Kann es sein das wir uns verlieren,
Wird es passieren?
So ging ich und sah,
Eine Ente! Siehe dar.
Ich nahm den Schnabel wahr.
Meine Flügel im Wasser klar.
Schüttle meinen Schwanz,
Befiedert voll Eleganz,
Erstrahlt er im Sonnenglanz,
Doch bin ich keine Gans.
Ich bin eine Ente,
Interessiere mich nicht für Rente,
Hab andere Talente,
Ist das das Ende?
Ich quake weil ich mag,
Huch das bin ja ich,
Ich wünsche Guten Tag!
Sagt die Ente mit dem Quack.
Hörst du mich?
Quack. Quack. Quack.
Ich höre dich.
Ich fühle dich.
Huch das bin ja ich.