Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser, oder Friedrich Stowasser (Sto heißt hundert im Slawischen) war ein Wiener Maler, Naturfreund und Lebenskünstler, der die gerade Linie als gottlos empfand.
Ich habe kürzlich meine Vaterstadt Wien besucht und möchte mit euch ein paar Bilder des Hundertwasserhauses teilen und euch sein Konzept der heiligen Scheiße vorstellen.
Beginnen wir mit dem Haus an der Ecke Kegelgasse/Löwengasse.
Der Apfelstrudel ist ein Wiener Klassiker.
Die Bewohner bitten um Verständnis dafür, daß man das Haus nicht von Innen besichtigen kann.
Neben diesem Haus in Wien gibt es verschiedene Hundertwasserbauten in ganz Österreich.
Gegenüber des Hauses gibt es ein kleines Hundertwasserdorf, das mehr oder weniger aus Souvenirgeschäften besteht aber sehr schön anzusehen und einen Besuch wert ist.
Das Herzstück befindet sich im Untergeschoß des Dorfes, nämlich auf dem Klo. Hier erfährt man, was es mit der heiligen Scheiße auf sich hat.
Das ganze Örtchen ist natürlich im Hundertwasserstil gehalten.
Der Klobesuch wird akustisch vom Manifest der heiligen Scheiße begleitet und verdient somit das Prädikat „Pädagogisch wertvoll“. Wer sich inspiriert fühlt, kann anhand dieser Anleitung für das Humusklo zu Hause gleich zu Werke gehen.
Fun fact nebenbei, mein Gotthart aus dem Fliegenden Frenni hat auch ein Humusklo :)
Was wäre die Welt ohne Hundertwasser? Nur halb so schön und halb so gut.
Hundertwasser im Internet: http://www.hundertwasser.de/
In diesem Sinne, auf das Friedensreich und die Heilige Scheiße, Prost!