Die Idee hat auf jeden Fall Potenzial. Im Westfalenstadion schieben sich Ulla und Hannes mit ihrem Bauchladen durch die einzelnen Fan-Blöcke. Lavendel für ein Tor vom BVB, Knoblauch für den Ausgleich und fauler Fisch bei einer Heimniederlage.
Das Problem sehe ich jedoch in der deutschen Gründlichkeit. Zuerst wird die Suchtgefahr vermutet, nach internen Beratungen und einem ARD-Brennpunkt dann auch definitiv festgestellt, was automatisch dazu führt, eine Arbeitsgruppe einzurichten. Die fühlt sich schnell überfordert, der öffentliche Druck wächst und schon wird das Thema an eine außerparlamentarischen Experten-Kommission weitergereicht. Bis von den Schlafmützen eine Entscheidung kommt, streiten sich Justiz- und Gesundheitsministerien über die Zuständigkeit. Der Finanzminister zieht eine erste Zwischenbilanz und zieht sich, erfreut über die Einnahmen, die Kanzlerin zum intimen Kuss auf den Schoß (frische Minze).
Die ist derart begeistert von dieser Art des Meinungsaustausches, dass sie ein Teil dieser Euphorie sogleich an den Außenminister weiterreichen möchte. Der äußert sein Verlangen nach Erdbeergeschmack. Doch bevor sich die Düfte vermischen, steht da noch Horst Seehofer.
Hier versagt dann meine Phantasie.
Gruß, Wolfram
RE: Wieso die Welt die Renaissance des Mundsprays gebrauchen kann