In seinem aktuellen Buch "Ein Leben ist zu wenig" bezeichnet sich Gregor Gysi als "libertäre(n) demokratischen Sozialist", meines Erachtens ein massives Oxymoron. Echte Libertäre lehnen Demokratie ab und befürworten eine Privatrechtsgesellschaft, also Stimmrecht nach Haftungsumme und Verantwortung. Sozialisten lieben Steuern. Libertäre lehnen diese als unmoralisch ab (Raub).
Anscheinend versuchen sich deutsche Kommunisten gerade neu zu erfinden. Auch in Leipzig wird das Wort "libertär" fälschlich benutzt.
Wie Kommunisten den Begriff Libertarismus hijacken.
Hier die Passage aus dem Buch.