👉 CERN kehrt Erkenntnisse unter den Tisch
Wenn Einstein´s Gesetze nicht mehr zählen
Wäre ja nun nicht das erste mal, dass die Menschheit nicht wirklich alles erfährt, was irgendwo erforscht oder entdeckt wird.
Da läuft bei mir heute im Hintergrund eine der YT Playlisten, die ich mir zu verschiedensten Themen angelegt habe. Zwar kann ich diesen Randolf Yogiwahn nicht die Bohne leiden, aber die Sendung Quarks war mit in der Liste. Eine relative aktuelle Ausgabe vom 9.9.2018 mit einer WDR Archiv-Sendung (TV-Erstausstrahlung 2012)
Viel Geschichts-Lala zum Thema der Entwicklung von Astronomie und Physik. Aufmerksam geworden bin ich dann ziemlich am Ende des Berichtes.
Dabei geht es um Messungen für das damals neue Projekt OPERA im Teilchen-Durch-die-Gegend-baller-Kreisel CERN.
Ab Minute 35 spricht die im CERN arbeitende Physikerin Edda Gschwendtner über Testversuche mit Neutrinos. Die Relativitätstheorie besagt: Nichts ist schneller, wie Licht!
Da haben sie aber im Frühjahr 2011 in Genf bei den Testversuchen gestaunt, bei denen Neutrinos, die keine Widerstände kennnen, kerzengerade durch die Alpen nach Italien zu einem anderen Forschungszentrum geschossen wurden.
Diese Versuche wurden laut Gschwendt hunderttausendfach wiederholt. Es wurden auch die Parameter geändert, um jegliche Messfehler auszuschliessen, weil alle Resultate ergaben, dass die Neutrinos SCHNELLER waren, wie Lichtgeschwindigkeit.
Es wurde alles immer wieder überprüft und wiederholt und ein halbes Jahr später im September 2011 gehen die Forscher aus Genf mit diesen Ergebnissen an die Öffentlichkeit. Mit diesen Versuchswerten haben sie in Fachkreisen natürlich ein riesige Aufsehen ausgelöst. Ist ja logisch, wenn eines der elementaren physikalischen Grundgesetze in Frage gestellt oder gar widerlegt wird werden würde.
Ein Grundproblem in unserer so unangreiflichen, hochgelobten Wissenschaft: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Ein neues Phänomen muss jederzeit an jedem x-beliebigen Ort reproduzierbar sein, sonst wird es NICHT wissenschaftlich anerkannt.
D.h. in diesem Falle müsste man ein zweites CERN Forschungszentrum bauen, welches die Neutrinos erzeugen kann, um diese Tests durchzuführen. Auch wenn die Tests hunderttausendfach unter verschiedensten Bedingungen wiederholt wurden und das Ergebnis immer in die gleiche Richtung lief.
Weil diese Doku ziemlich kurzgebunden beendet war und als Abschluß Yogi Rammlers die Sendung mit: "Dann müssten physikalische Grundfesten neu überdacht werden", abschloß, hab ich dann kurz gegoogelt was, denn da los war im CERN.
Die Enttäuschung im März 2012
Am 30.März 2012 vermeldet Euronews:
Der Physiker und Leiter des Opera-Experiments, Antonio Ereditato, ist zurückgetreten. Er hatte mit der Nachricht, dass sein Team Neutrinos gemessen habe, die schneller als das Licht seien, weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Die wissenschaftliche Sensation entpuppte sich jedoch als Messfehler: ein Kabel war nicht richtig befestigt.
Der gute Herr Ereditato ist damals nur durch eine Verwechslung zu dem Job des Projektleiters OPERA gekommen und ist im Grunde ein totaler Trottel. Auch die Physikerin Geschwendtner und der Rest des beteiligten Teams wurden bestimmt damals an der rumänischen Grenze auf dem Arbeiterstrich eingesammelt.
Da wurde 3 mal gerufen: "Wer kennt sich aus mit Neutrinos?" und die ersten drei, die die Hand gehoben haben, wurden eingestellt.
Die haben die hunderttausende Versuche und Überprüfungen auch nur so aus Spaß gemacht und in keinster Weise darüber nachgedacht, was eine solche Veröffentlichung bedeuten könnte.
Einsteins Theorie stimmt nicht - Ätschi-Bätsch - Was, wenn die Relativitätstheorie und alle darauf aufbauenden Erkenntnisse nun neu überdacht werden müssen? Scheiß egal - mach Stempel vom CERN drauf und schicke es an die Presse. Ist doch lustig.
So oder so ähnlich war es doch sicher, als man beim OPERA Projekt in der obersten Projektleitungsetage beschloß, diese Meldung wirklich zu veröffentlichen. Quasi eine Meldung wie der Sommerschlußverkauf von KIK oder die Jubelwochen beim Media-Markt.
So etwas haut man doch in etablierten Wissenschaftlerkreisen dreimal wöchentlich in die Yellow-Press. Aber jetzt mal ehrlich: DAS wollen die mir verkaufen?! Ein loses Kabel?! Echt jetzt?! Ne, oder?!
Mir sieht das eher nach: "Wir wissen was, was du nicht weißt und das ist gut so!" aus.

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