Mit folgendem Text eines Zeitungsberichtes beginne ich meinen ersten Blog auf steemit!
Es ist traurig, dass in einem Land wie Deutschland, welches sich in den letzten Jahrzehnten damit gerühmt hatte, die Freiheit, die Demokratie und die Unabhängigkeit seiner Medien in der ganzen Welt als Vorbild zu verbreiten, eine solchen Entwicklung möglich ist.
In den letzten 10 bis 15 Jahren hat die Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, politisch in unterschiedlichen Standpunkten zu diskutieren erheblichen Schaden genommen und ist teilweise nicht mehr existent.
Meine Hoffnung ist, dass sich diese Entwicklung noch rückgängig machen lässt, bevor Schlimmeres in Deutschland, der EU und in Europa passiert - denn diese Entwicklung lässt sich in allen EU Staaten erkennen!
Und nun zu dem Bericht:
Bericht über den Stammtisch der AfD vom 14. Februar 2019
Wieder einmal war ein Treffen der an der AfD-Politik Interessierten überschattet von Absagen durch Wirte, denen „massiv abgeraten“ wurde, der AfD Räume zur Verfügung zu stellen. Wirte, die dem Grundgesetzartikel zur Meinungsfreiheit Rechnung tragen, werden unter Druck gesetzt, dies nicht zu tun. Sie suchen einen Ausweg und bitten die Organisatoren, die Veranstaltung nicht zu bewerben.
Damit haben die Feinde der Meinungs- und Informationsfreiheit ihr Ziel erreicht.
Der Wirt, welcher durch einen Veranstaltungshinweis in der Tageszeitung erneut in den Focus von Anfeindungen geraten war, sagte den Termin noch am Veranstaltungstag ab.
Mit Verspätung fand das Treffen andernorts statt. Der Kreisvorsitzende der AfD BGL Wolfgang Koch stimmte auf die Wahl zum Europäischen Parlament im Mai und die im nächsten Jahrs stattfindenden Kommunalwahlen ein.
Anschließend ergriff der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller das Wort. Er berichtete von der Arbeit der Bundestagsfraktion. Dass noch immer keine Bundestagsvizepräsidentin der AfD-Fraktion gewählt wurde zeige auf, dass in wichtigen Bereichen kein fairer Umgang zwischen den Fraktionen herrsche.
Gäste der Veranstaltung sprachen die Rentenpolitik an. Obwohl der Bund jährlich 100 Milliarden Euro zu den Renten beitrage, sei die Rente für viele sehr gering. Dieses Problem werde sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Niedrige Löhne und unterbrochene Erwerbsbiographien seien Hauptursache dieser Entwicklung. Ein Patentrezept gebe es nicht. Da man jeden Euro nur einmal ausgeben könne, müssten Ausgaben wie beispielsweise für die teure und wirkungslose Energiewende endlich gedrosselt werden. Wer den Arbeitnehmern das Geld mit Steuern, Sozialabgaben und überhöhte Strompreise aus der Tasche zöge, könne nicht private Vorsorge erwarten.
Der Staat solle Sozialgeldtransfers ins Ausland stoppen. Kindergeld für im Ausland lebende Kinder dürften nur entsprechend der dort üblichen Zahlung erfolgen. Die Krankenversicherungsleistungen in die Türkei müssten endlich beendet werden, auch wenn es sich nur um einstellige Millionenbeträge handele.
Die trotz des Ortswechsels noch zahlreichen Besucher der Veranstaltung diskutierten nach den Ausführungen Müllers in kleinen Gruppen weiter.