Es werde Licht ist das Thema
von
s Mittwochsquickie
Mein erster Gedanke war Licht und Schatten, aber darüber haben und
schon geschrieben.
Also Licht und Farbe, das ist ein Thema das mir als Hobbyfotografin sehr gelegen kommt.
Sonnenlicht scheint weiß zu sein, doch schon Newton hatte im 17. Jahrhundert erkannt, dass es eine Mischung aller Farben ist.
Mit Hilfe eines Prismas spaltete er das Licht in alle Farben des Regenbogens.
Beim Regenbogen übernehmen die feinen Wassertröpfchen diese Funktion und spalten das Licht auf, das heißt es wird nach seiner Wellenlänge sortiert.
Langwelliges Licht (rot) sehen wir oben, kurzwelliges Licht (violett) sehen wir unten im Regenbogen. Oft ist über dem Hauptbogen noch ein Nebenbogen zu sehen, dort habe die Farben die umgekehrte Reihenfolge.
Durch die Eisscheibe können wir direkt in die Sonne sehen, das Licht wird nicht gebrochen, sondern gestreut. Alle Wellenlängen sind durcheinander vorhanden, die Sonne erscheint weiß.
Ohne die Eisscheibe ist es problematisch direkt in die Sonne zu fotografieren. Durch die Reflektionen und Brechungen innerhalb des Objektivs entstehen merkwürdige Farbflecken auf den Bild.
Wie ist es nur mit farbigen Dingen? Die gelbe Hauswand, der blaue Buntstift, das rote Auto?
Die Farbe, genauer der Farbstoff, verschluckt (absorbiert) das Licht aller Wellenlängen bis auf die Wellenlängen die wir sehen.
Wenn der Farbstoff Licht aller Wellenlängen reflektiert, erscheint er weiß; absorbiert er alle Wellenlängen, erscheint er schwarz. Schwarz und Weiß sind also keine Farben, sondern das Fehlen oder Vorhandensein von Licht.
Das Wort Fotografie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Malen mit Licht“
Da habe ich hier mal wörtlich genommen und die Kamera während der Belichtung bewegt.
Das Schöne an der Fotografie ist ihre Vielseitigkeit. Man kann ein Bild ganz minutiös gestalten oder einen kurzen schönen Augenblick für immer festhalten.
Hier ging ich in einem nebligen Wald spazieren, als die Sonne plötzlich durchbrach.
In der Vorweihnachtszeit war die Osnabrücker Innenstadt farbig illuminiert, und sah dadurch ständig anders aus.
Für heute reicht es aber, die 10 Minuten für den Quickie sind längst vorbei, wobei die meiste Zeit natürlich für Bildersuche und -auswahl draufgegangen ist.